Die Legende vom Hadernburger Wein

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Otto Julius Bierbaum: Die Legende vom Hadernburger Wein (1887)

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Christoph Patzeber ein Bauer war,
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Der hat getrunken wunderbar
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Von ururalten Weinen;
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Die waren gelb wie Oel und klar,
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Er hat getrunken über ein Jahr,
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Mit ihm sein Weib und die Seinen.

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Er kam dazu, wußte selbst nicht wie,
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Und eure ganze Philosophie,
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Die wirds auch nicht erklären.
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Schaut nur und hört wies ihm geschah:
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Er ging halt hin, und der Wein war da;
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So sind die alten Mären.

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Christoph Patzeber in einer Nacht
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Hat sich mal auf den Weg gemacht,
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Wollte nach Wälschmichel gehen.
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Da führte was ihn in die Quer,
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Nach Wälschmichel kam er nicht mehr,
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Denn er hat Wein gesehen.

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Wein! Achtzehn Faß mit Hahn und Krahn
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Sahn ihn wie achtzehn Augen an
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Recht freundlich und mit Winken.
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Sie lagen in einem Keller tief,
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In den hell eine Treppe lief;
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Patzeber, der thät trinken.

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Sakra! das schmeckt! Doch aus der Hand
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Den Wein zu trinken ist Sünd und Schand.
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Was giebts da zu besinnen!
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Christoph holt sich zwei Flaschen groß,
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Steigt wiederum in das alte G'schloß
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Und läßt voll Wein sie rinnen.

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Gemächlich will er wieder gehn,
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Da sieht Weißbärte drei er stehn,
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Die haben nichts in Händen
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Als eine Tafel und Kreide weiß,
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Es wird ihm eisig bald, bald heiß:
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Jesus! wie wird das enden!

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Hebt drum zu vaterunsern an;
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Da tröstet ihn der älste Mann:
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Wir thun dir nichts zu leide!
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Hol Wein dir nur, so oft du willst,
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Es schreibt nicht auf, wie oft du füllst
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Das Flaschenpaar, die Kreide.

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Patzebern dünkt das wunderbar,
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Doch angenehm. Ein ganzes Jahr
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Hat er mit allen Seinen
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Tagtäglich sich gefüllt aufs neu
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Die Flaschen ohne Reu und Scheu
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Mit Hadernburger Weinen.

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(denn in der Hadernburg geschah
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Die seltsame Historia.
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Ist bei Salurn gelegen;
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Dietrich von Bern hielt Hochzeit drin
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Mit einer schönen Kurtaatscherin,
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Der alte Niblungdegen.)

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So trank er voller Freudigkeit,
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Bis daß ein' hohe Obrigkeit
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Dahinter ist gekommen.
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Erbarmte sich der Seele sein
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Und hat: woher, von wem der Wein,
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Ihn ins Gebet genommen.

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Ob er nicht gar vom Teufel wär?
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Patzeber bracht die Flaschen her.
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Sie kosteten gar schnelle:
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Nicht aus Salurn ist dieser Wein,
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Drum kann er nicht gestohlen sein,
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Und schmeckt auch nicht nach Hölle.

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Patzeber! Wo fließt dieser Quell?
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Christoph bekannte auf der Stell,
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Wo er den Wein thät finden.
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So gehe hin und hol aufs neu,
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Daß nochmals wir nach Pflicht und Treu
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Behördlich ihn ergründen!

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Patzeber lief. Doch sonderbar:
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Wo gestern Trepp und Keller war,
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Da gähnte schwarze Leere,
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Und Schläge sausten hageldicht,
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Patzeber fiel aufs Angesicht
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Und fürchtete sich sehre.

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Dann sah er tief, tief unter sich
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Den lieben Keller; schauerlich
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Saßen darin die dreie
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Und murmelten in ihren Bart
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Und kritzelten nach Kaufmannsart
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Viel Ziffern Reih an Reihe.

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Sprach dumpf der Aelteste: es stimmt!
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Sein Nachbar ein Stück Kreide nimmt,
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Durchstreicht die Ziffernreihen,
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Daß es wie eine römsche Zehn
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Oder ein Andreaskreuz zu sehn,
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Mit dicken Strichen zweien.

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Dann, als dies stumm geschehen war,
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Zählte auf in Silbermünze bar
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Der dritte dreißig Thaler,
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Drückt sie Patzebern in die Hand,
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Wimmert ein bißchen und verschwand.
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Aufdämmerte ein fahler

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Lichtschein, und durch die graue Luft
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Zog hin und her ein Moderduft;
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Patzebern wollt es scheinen,
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Als ging ein Leichenzug vorbei;
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Mit Fackeln sah er noch die drei
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Und hörte leise weinen.

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Weiß Gott, ihm war nicht wohlgemut,
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Obwohl in seinem alten Hut
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Die dreißig Thaler klangen.
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Er lief davon wie hundsgejagt,
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Mit Stottern hat er ausgesagt,
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Was Grauens ihm ergangen.

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Die Thaler gingen rundherum
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Im hohen Ratskollegium,
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Ob sie nach Schwefel röchen?
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Nein, nein: sie waren blinkeblank
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Und hatten keinerlei Gestank
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Und klangen nicht nach Blechen.

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Christliche Thaler! Gut und recht!
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Doch Christoph hatte ausgezecht,
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Er starb nach zehen Tagen;
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Das hatte wohl die römische Zehn,
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Die er in jener Nacht gesehn,
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Vorkündend wollen sagen.

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Nach Christoph hat in mancher Nacht
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Manch Bauer sich noch aufgemacht,
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Zu trinken alte Weine
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Im Keller Dieterichs von Bern;
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Ich selber thät es herzlich gern:
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Indes, es fließen keine.

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Die Obrigkeit ist schuld daran!
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Ich klage die Salurner an,
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Daß sie den Wein vertrieben.
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Nun ist für jenen Malvasier
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Zur Strafe ein recht saurer ihr,
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Ihr eigner Wein verblieben.

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Oh heilige Bureaukratie,
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Vergiß der Märe Lehre nie:
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Laß ferne deine Hände
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Von Dingen wunderbarer Art!
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Sonst seng dir saurer Wein den Bart!
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Das ist der Märe Ende.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Otto Julius Bierbaum
(18651910)

* 28.06.1865 in Zielona Góra, † 01.02.1910 in Dresden

männlich

deutscher Autor und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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