An Se. Majestät den König von Polen

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Anna Luise Karsch: An Se. Majestät den König von Polen (1792)

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Ein Blick, Durchlauchtigster August!
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Ein Blick nach dem erhabnen Sitze,
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Auf welchen Du, der Völker Schutz und Lust,
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Dem halben Monden sanft die Spitze
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Des Königlichen Zepters neigst,
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Und Deines Geistes Größe zeigst.
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Ein solcher Blick entzückt Gemüther,
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Die Ruhe unterstützt den Thron,
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Der Friede spricht dem Blutdurst Hohn,
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Dein Lorbeer prangt mit Sicherheit. Fern weicht der
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Zwietracht Ungewitter

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Dein Land, das froh und ruhig ist;
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Schlägt in den Büchern grauer Zeiten
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Geschichte nach, erstaunt und sieht und liest
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Wie oft ein feindliches Verbreiten
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Der Länder Zier, der Städte Pracht
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Zur öden Wüste hat gemacht:
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Wie Greis und Jüngling hingesunken,
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Ein Schaudern überfällt Dein Reich,
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Als fühlt es noch den Säbelstreich;
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Doch nein, es fühlt des Friedens Reiz, und wird von
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seiner Freude trunken.

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Der Scyte kommt, man holt ihn ein,
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Man drängt sich um den rothen Bunde,
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Der ihn bedeckt, vorzüglich nah zu seyn.
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Sein Ansehn schlägt uns keine Wunde,
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Sein durch die Zeit beschneites Haar
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Zeigt den gefürchteten Barbar
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In einem freundschaftlichen Bilde.
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Das Volk steht da, und staunt ihn an,
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Und spricht: o seht, der Muselmann
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Ist nicht so grausam, als ihr denkt: das Gute blinket
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durch das Wilde.

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Man sah ihn auf die Stufen gehn,
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Die, Herr, zu Deinem Throne führen;
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Doch, o Monarch! hier bleibt die Muse stehn,
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Nur stille Ehrfurcht muß sie rühren,
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Im Geist hat sie nur hingeblickt,
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Wie Stambol sich vor Dir gebückt.
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Die Lüfte lispelten die Worte,
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Durch die der Fürst vom Morgenland
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Sich neu an Deine Freundschaft band:
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Dein Adler, der die Schwingen hub, der überschattete
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die Pforte.

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O König! — durchs Geräusch betäubt
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Vernahm die Muse nicht das Sprechen,
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Was feierlich sich tief in Marmor schreibt,
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Was auch die Zeit vergißt zu schwächen:
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Die Wahrheit und Religion,
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Die beide standen nah am Thron,
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Und schrieben jeden Ausdruck nieder:
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Die Eintracht und die fromme Ruh,
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Die hörten still und lächelnd zu,
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Selbst Engel merkten den Vertrag und mengten ihn
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in ihre Lieder.

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Das rege Volk, die frohe Stadt,
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Die lang nach Dir, o Herr! geschmachtet,
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Sieht nie an Dir und Deinem Blick sich satt,
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Der liebreich eine Schaar betrachtet,
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Die dicht gedrängt mit kühnem Schritt
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Dem Wagen bald die Bahn vertritt,
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Und Aug und Hand entzückt erhebet.
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Ihr Auge, was sich hurtig dreht,
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Bemerkt den Glanz der Majestät,
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Der dem Gehorsam zärtlich winkt, vor dem die Untreu
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furchtsam bebet.

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Sie sehn die Großen von dem Reich
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Mit zarter Ehrfurcht Dich empfangen,
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Sie sehn den Kuß, und ihre Brust wird weich,
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Die Zähre rollt von ihren Wangen,
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Nicht Zähren banger Traurigkeit,
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Nein Thränen, die die Lust gebeut,
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Wodurch die Treu sich ausgedrücket.
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Herr, solche Thränen weinen sie
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Und haben mit vereinter Müh
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Vor Dich der Wolken Höh bestürmt, Gelübd und Bit-
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ten abgeschicket.

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Der Himmel wurde durchgepfeilt
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Und sichtbar ließ er Antwort lesen,
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Das Regenmeer, die Wolke ward zertheilt,
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Das Weltlicht, was verhüllt gewesen,
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Wies seinen Strahl, sobald August,
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Sobald der Glanz von seiner Brust
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Der Fraustadt Gassen prächtig machte.
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O möchte sich doch auch durch ihn
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Der Sorgen schwarz Gewölk verziehn,
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Was meinen Geist oft niederdrückt, indem ich bang
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nach Nahrung schmachte.

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Monarch, dem tief der Pole dient,
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Und den der Sachse kindlich ehret,
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So wahr der Kranz der hohen Raute grünt,
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So wahr Dein Beispiel Fürsten lehret,
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So wahr hat Dir mein niedrer Geist
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Nur durch Natur den Trieb geweist,
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Den mir die Huld des Schöpfers schenkte.
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Dein Daseyn riß den schüchtern Sinn
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Mit starkem Zug zum Throne hin.
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O daß die Gnade durch den Blick, der himmlisch ist,
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sich auf mich lenkte!

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Herr, sieh auf mich, die ich ein Staub,
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Ein Atomus der Schöpfung heiße,
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Der Kummer macht aus dem Gedank ein Raub,
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Der ohne Wehen ohne Schweiße
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Sich zum gebohren werden schickt;
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Doch durch die Last des Grams erdrückt
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Vergeht die Kraft, und unvollkommen
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Hat, Herr, mein Geist von Dir gedacht:
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Er mahlt nicht Deines Thrones Pracht,
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Er schildert die nicht, die den Glanz von Deinem
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Strahle hergenommen,

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Von Deines Geistes Vorzugsrecht,
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Vom sanft und göttlichen Regieren;
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Und wie sich durch Dein groß und schön Geschlecht
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Sicilien und Frankreich zieren.
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Von Deinem Folger auf dem Thron,
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Dem Dir nachahmend weisen Sohn,
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Von allen Sproßen Deiner Hüfte:
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Davon schwieg mein zu schwaches Lied;
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Mein Blick, der schüchtern nach Dir sieht,
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Verdunkelte vor so viel Licht, und der Gedank
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verflog in Lüfte.

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O König, den die Huld bewohnt,
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Gieb meiner müden Muse Schwingen,
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Sie wird den Held, den die Verwesung schont,
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Den himmlisch großen Geist besingen
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Der Dir die theure Brust belebt,
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Die nach dem Heil der Länder strebt,
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Die mehr mit Sanftmuth als mit Schärfe,
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Den Fehlern ihre Strafen sagt:
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O Herr, gedenk an Deine Magd,
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Die ich voll Hoffnung und voll Furcht vor Deinem
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Thron mich niederwerfe.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Anna Louisa Karsch
(17221791)

* 01.12.1722 in Skąpe, † 12.10.1791 in Berlin

weiblich, geb. Karsch

deutsche Dichterin

(Aus: Wikidata.org)

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