2.

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Clemens Brentano: 2. (1808)

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Ein mal lag ich
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In Schlafes Qual,
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Mich däucht ich war
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Auf einem Berg
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Vor eime königlichen Pallast,
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Der war durchhauen pur
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Nach meisterlichen Sinnen,
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Bildwerk zierlich
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Stand überall
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Am Pallast stolz,
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Der war von Marmorquader;
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Fein war das Dach
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Von Kupfer braun,
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Berillen klar
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Das Fensterwerk.
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Zu oberst von der Burg her glast
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Von Gold ein Sonnenuhr,
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Gülden waren die Zinnen.
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Ringweis ich sah
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Darum einen Zaun
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Von Zederholz,
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Die Pforte war Albater.
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Ich trat auf die Schlagbrücke,
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Und sah ein Tanz
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Von minniglichen Bilden
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In diesem Pallast schön;
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Da gieng ich stehn
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Zu dieser Pforten,
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Und blickte heimlich hinein,
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Die klaren Aeuglein spielten,
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Freundliche Wort
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Wurden gehort.
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Die adelichen Jungen
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Nach den Trometen (Flöten)
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Höfelich sprungen,
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Ihr jedes hat
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Von Sammt ein Wad,
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Ein köstlich Schauben,
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Ring, Ketten, goldne Borten.
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Heidnisch war der Frauen Geberd,
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Darauf jede mit Rosenkränz;
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Der Männer fürstliches Gewand,
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Von Sammet, Seiden und Taffant,
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Damast und gulden Stücken
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Von Perlen glänzen, Kränzen
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Auf den Hauben.
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Im Herzen mein
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Dacht, mögt ich bei der Schaare sein!
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Ich wolt mich mischen unter sunder
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und that gehn,
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Das war mir frei gelücken.

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Ich kam hinein,
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Und sah die Tisch
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Mit Pfeler Tuch
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Bedecket all,
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Mit Teppich war der Saal geziert,
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Mitten stund im Pallast
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Ein kaiserlich Kredenze
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Von Zipperwein,
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Wilprett und Fisch,
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Bereitet war
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So überköstlich Speise,
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Solch mannich Blum
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War da gestreut,
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Himmlischer Geruch
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War in dem Saal.
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Zu Tisch
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Manichem edlen Gast
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Zu groser Reverenze
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Ein grose Summ
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Der Diensteleut
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Dienten der Schaar,
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Nach Art höfelicher Weise.
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Als ein End hätt' das Mahle,
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Standen sie auf,
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Ein Sommer Reihen sprungen,
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Gar lieblicher Gesang
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Mit Freud erklang.
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Ihr Melodeye
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Die konkerdiret lustiglich
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Gleich engelischen Zungen.
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Auch sah ich viel
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Der Ritterspiel
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Von Rittern und von Knechten,
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Mit Laufen, Springen, Ringen,
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Kämpfen, Fechten
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Künstlich, gelenk,
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Mit viel Gepräng.
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Nach dem einliesen
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Sie auch ein Mummereye.
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Verputzet, daß man sie nit kennt,
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Zumal ein wohl gezierter Hauf,
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Die hätten ein Maruscatanz,
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Ihr zween sah ich gerüstet ganz,
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In Harnisch über alle,
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Die könnten stechen, brechen
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Mit den Spießen
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Gar ritterlich.
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In einen Winkel schmiegt ich mich,
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Mein Herz vor Freuden kittert, zittert,
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Hupfet, sprang
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Von Wonn in diesem Saale.

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Schau, indem kam
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Hinein der Tod,
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Mit sich er trug
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Ein Sense scharf,
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Und schlich grausam hinein den Saal,
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Und mähet ab und auf,
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Bald starbe, wen er trafe,
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Ein Ende nahm
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Die fröhlich Rott
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Jederman floh,
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Und aus dem Saal sich machet,
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Traurig Geschrei
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War ihr Gesang,
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Der Tod sie schlug,
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Zu Haufen warf,
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Da ward manch rothes Mündlein fahl,
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Groß ward der Todten Hauf,
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Also daücht mich im Schlafe,
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Wie daß ich frei
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Herab da sprang
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In Graben hoch,
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Indem ich aufgewachet,
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Und daücht mir heimlich eben;
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Der Traum bedeut
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Die Wollust dieser Welte.
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Der Pracht, Gewalt und Ruhm
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Ist als ein Blum
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In ihrer Zierde
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Durch Regen sanft und kühlen Thau,
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Aufwächset in dem Felde,
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So Reifes Duft
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Und kalte Luft
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Geschwind über sie thut blasen,
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Bald sie verschmoret, dorret
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In der Masen,
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Reichthum und Kunst,
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Freud, Lieb und Gunst,
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Ehr und Gewalte,
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Gepräng, Geschmuck und Würde,
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Auf dieser Erde aller Stand
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Steht es in Glück und blühet heut,
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So schwindet es doch Morgen ab,
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Und sinket endlich in das Grab,
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Was Fleisch und Blut konnt geben,
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Das muß verderben, sterben
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Jung und alte
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Mann unde Frau,
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Auf das Vergänglich hier nit bau,
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Das als ein Traume, Schaume
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Kommet um;
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Fleuch, zeuch zum ewgen Leben.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Clemens Brentano
(17781842)

* 08.09.1778 in Koblenz-Ehrenbreitstein, † 28.07.1842 in Aschaffenburg

männlich, geb. Brentano

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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