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Wenn jetzt die Schmieder zusammen geloffen
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Und angefangen, das Eisen zu klopfen,
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Kein solcher Gesang kömmt auf die Bahn
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Wie diese Bursche heben an.
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Mit Streichen im Dutzend einander sie trutzen,
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Keiner der lezte will sein.
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Sie schlagen eins Schlagens und thuen den zwagen,
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Der leiser schlägt darein.
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Mannichfaltig, gestaltig, gewaltig
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Die Hämmer hoch fliegen, das Eisen zu biegen,
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Die Zangen erlangen und fangen die Stangen,
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Und werfens in die Kohlen, daß klinget, wiederspringet,
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In Mitten der Hitzen, daß glitzet widerspritzet, —
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Und also das Eisen tauglich wird.
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Weil nun die Hämmer auf dem Amboß rum springen,
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Die Blasbälge dort in dem Ofen auch singen,
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Und bläßt der Knecht, so lang er kann,
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Bis daß die Kohlen recht angahn.
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Inzwischen erfrischen sich wieder die Schmieder,
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Da hebet das Schnaufen erst an.
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Sie reissen das Eisen vom Heißen und schmeißen
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Es auf den Ambos hinan,
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Und laufen im Haufen mit Schnaufen,
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Und schmieden eines Schmiedens zusammen, mit Nahmen
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Vulkanus, Pyramus, Jost Cleußle, Thomas Fäußle,
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Dies wellen die Gesellen nit lassen, dermaßen
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Bis alles erbidmet in Mitten der Schmieden, —
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Auch leztlich das Eisen sich ergiebt.
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Nachdem nun das Eisen genugsam gelitten,
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Kömmt Wagner Franz vor die Schmiede geritten,
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Er bringt mit sich der Räder drey:
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„die müssen flugs beschlagen sein!“
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Giebt wieder ein Rummel, Gemummel und Tummel,
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Doch mit Bescheidenheit,
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Denn reine und kleine, gar feine, subteile
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Sind Hämmerlein da bereit,
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Die fassen sie, spassen und lassen dermaßen
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Die Hämmerlein tanzen dem Franzen das ganze
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Rad über und über, als gält es viel Stüber,
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Und währet das Springen, das Klingen und Singen
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Bis daß sie dem Wägner, beschlagen die Räder —
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Laß dies ein lustiges Handwerk sein.
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Bald wieder die Schmieder zum Ambos hin stunden,
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Es waren drei rüstige kohlschwarze Kunden,
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Ein Kontrapunkt sie singen an,
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Kein Kantor es wohl besser kann.
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Wohl Hammer um Hammer fiel wieder hernieder,
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Gab ihnen den Takt darzu,
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Sie schwangen mit Zangen und wandten die Stangen,
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Es ist doch nimmer genug.
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Besser auffen Misthaufen ihr Schnaufer, ihr Sauffer!
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Die Hämmer thut schwingen, die Klingen muß springen,
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Thut wacker drauf klopfen, ihr Blocken, ihr Tropfen,
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Noch höher thut zücken, den Rücken fein bücken,
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Jezt gehts schon viel räscher, hui Fresser wie Drescher, —
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Laßt nach, die Stange ist wohl gemacht.
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Der Meister nun brachte drei andere Stumpen. —
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Wohlan! nun zucket ihr Hudler und Lumpen!
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Da habt ihr gar geringe Wahr,
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Schlagt drauf der lezte bei 'nem Haar!
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Drei Knappen wie Rappen im Schlagen diltappen,
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Sie schlugen von oben herein.
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Thut die Lenden schnell wenden, seit behend mit den Händen,
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Potz Dampf es muß nur so sein.
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Thut besser zu halten, sonst wird es erkalten,
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Hui Strobel, mein Zobel rück besser zum Hobel,
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Hui Schlegel, schieb Kegel, spann d'Segel, netz 'n Flegel,
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Rück besser zum Ambos, Melampus, Schlampampus,
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Merkt auf ihr Sautrigel, ihr holzrichte Prügel! —
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Ab, ab, hui Buben, alsgemach, schlagt ab!
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Nun brachte der Meister voll Bier eine Bütschen,
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Sieh, wie die Bachanten, darüber her wütschen,
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Und wie es zugieng bei dem Trunk.
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Der ein zum andern sprach: Du Funk!
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Es gilt Flegel, gsegns Gott Schlegel, Prost Luder, hui Bruder,
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Drücks aus, laß nichts darin,
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Na Schlämvel, Hausträmpel, gieb rummer die Blämpel,
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Es gilt jezt eins im Ring.
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Giebs weiter, Hochzeiter, Freibeuter, Bernhäuter,
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Was machst lang ein Gerümpel, du Simpel, du Simpel,
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Thu die Gurgel aufspannen, wie ein Wannen, Mußpfannen,
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Fein ritterlich trinken, laß die Lanzen nit sinken,
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Die Augen zu drucken, mit vollem Hals schlucken,
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Laß mir dies hurtige Bantscher sein!
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Sie trankens wohl leer aus, wohl rein auf den Nagel,
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Da brachte der Meister ein anderen Hagel;
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Hui Buben stellt euch wieder ein,
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Packt hurtig an es, es muß nur sein,
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Potz Velti zum schmeißen, wie oft muß ichs heißen,
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Wie lang muß ich da stehn,
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Schlagt alle zußammen, 's wird keiner erlahmen,
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Jezt wirds erst recht angehn.
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Halt tapfer zu Driessel, Schwarzfüßel, Saurießel,
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Sonst soll euch Diebskragen der Hammerstiel zwagen,
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Daß euch möcht die Laugen übertreiben die Augen,
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Schmeißt, daß es erklinget, vom Ambos aufspringet,
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Daß die Funken vor Hitzen mit Glitzen aufspritzen,
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Her auf die Seiten, rum besser, wend her.
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In dem es nun völlig erklingt in der Schmiede
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Kömmt eilend ein Gast durch die Strasse geritten,
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Ein Rittersmann bekleidet stolz,
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Viel schneller als ein Federbolz!
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Er rennet und sprenget, et hottet, fort trottet,
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Gar geschwind als wie der Wind:
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Holla, Hosta, alla Posta, del questa, la kosa,
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Faule Häuter, schrie der Reiter, wo seid ihr, muß weiter,
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Mit Spornen drein stechend, dem Klepper zusprechend,
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Weil die Rippen nit krachen, läßt sich nicht irr machen.
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Der Schmiede zukesselt, den Schecken anfesselt,
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Wie wohl er sich sperret, die Augen verzerret. —
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Zulezt der Gaul das Maul doch henkt.
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Drauf tritt er heran vor die Schmiede Höllen:
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Kommt rausser, ihr Mausser, ihr rostige Gesellen,
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Und schaut doch meinem Klepper zu,
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Er trabet wie des Müllers Kuh,
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Flugs Nägel, Schwartvögel, Zang, Zwikl und Schlegel.
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Helft schnelle meim hinkenden Gaul,
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Es soll euch nicht reuen, will schicken zum Bräuer
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Um Bier, seid nur nicht faul!
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Die drei Noren, wie Mohren, schwarz hinten und vornen
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Solch Rede erfrischet, ein jeder 's Maul wüschet,
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Waren lauter Courage, Pourage, Bomperfage.
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Wohl hinten sie guckten, den Rukken tief buckten,
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Und schauten dem Schimmel, zu innerst in Himmel; —
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Wohl hinten mein Schimmel heb auf.
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Der Schimmel thut munter den Hinterfuß heben,
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Dem Strobel Baslesmanes vor die Goschen zu geben,
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Daß er wohl dreimal tumlet rum,
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Und zog ein Maul so ziemlich krum,
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Den Schimmel anschielet und grillet und billet,
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Als thät ihm sein Mäulchen sehr weh.
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Sie lachten, daß sie krachten, viel Possen erst machten,
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O he mein Blessel jezt steh!
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Sa, Sa, Sa mein Schimmel mach nicht viel Getümmel,
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Mußt hinten fein eben dem Strobel aufheben,
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Hui Strobel, du Fresser, greif zu dem Hufmesser,
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Nimm Nägel und Zangen du rußige Stangen,
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Greif zu dem Hufeisen, es wird dich nicht beißen; —
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Steh still mein hinkender Blessel steh!
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Mein Strobel tritt wieder wohl hinter die Gurren,
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Die hebet wohl an mit dem Magen zu murren,
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Dem Strobel zu Ehren ein Musik bracht,
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Des wird von andern er verlacht.
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Was gaffts lang ihr Lümmel, disputirt mit dem Schimmel,
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Helft heben den schäbichten Gaul,
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Keine bratene Tauben, könnt keklich mirs glauben
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Euch fliegen wird hier in das Maul!
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Knollfinken, potz Himmel, halt besser den Schimmel,
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Um die Bütsche voll Hopfen thut klopfen ihr Tropfen!
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Um die Wekken darneben, die der Ritter wird geben,
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Thut nieten und feilen, thut waker drauf eilen,
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Das Eisen auftragen, das Roß wohl beschlagen; —
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's ist recht mein Schimmel! sezt nieder, steh!
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Drauf kam ein gut Bauer vor die Schmiede geritten
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Und thät des Schmieds Jörgen herzinniglich bitten:
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O Molle hübsche Stiefelein
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Mach meinem Rolle an die vier Bein,
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Von Stahel und Eisen mit Riemen zum greifen
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Auf die allergeschmeidigste Sitt,
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Mit Rahmen gedoppelt, daß er nicht stollhoppelt,
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Auch um den mindesten Tritt,
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Allamodisch, Heroisch, Sklavonisch, Saphoiisch,
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Mit braunen Galaunen, mit Knöpfen wie Pflaumen
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Von hänfener Seiden, kohlschwarz wie ein Kreiden,
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Kortesische Stötzlein, Malthesische Pantöfflein.
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Hasengärnisch geschnüret, Palermisch stafieret,
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Noch Geld, noch Kunst laß dauern dich!