Fingerhütchen

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Conrad Ferdinand Meyer: Fingerhütchen (1882)

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Liebe Kinder, wisst ihr, wo
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Fingerhut zu Hause?
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Tief im Thal von Acherloo
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Hat er Herd und Klause;
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Aber schon in jungen Tagen
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Muß er einen Höcker tragen,
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Geht er, wunderlicher nie
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Wallte man auf Erden!
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Sitzt er, staunen Kinn und Knie,
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Daß sie Nachbarn werden.

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Körbe flicht aus Binsen er,
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Früh und spät sich regend,
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Trägt sie zum Verkauf umher
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In der ganzen Gegend,
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Und er gäbe sich zufrieden,
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Wär' er nicht im Volk gemieden;
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Denn man zischelt mancherlei:
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Daß ein Hexenmeister,
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Daß er kräuterkundig sei
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Und im Bund der Geister.

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Solches ist die Wahrheit nicht,
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Ist ein leeres Meinen,
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Doch das Volk im Dämmerlicht
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Schaudert vor dem Kleinen.
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So die Jungen wie die Alten
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Weichen aus dem Ungestalten —
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Doch vorüber wohlgemut
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Auf des Schusters Räppchen
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Trabt er. Blauer Fingerhut
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Nickt von seinem Käppchen.

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Einmal geht er heim bei Nacht
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Nach des Tages Lasten,
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Hat den halben Weg gemacht,
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Darf ein bischen rasten,
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Setzt sich und den Korb daneben,
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Schimmernd hebt der Mond sich eben:
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Fingerhut ist gar nicht bang,
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Ihm ist gar nicht schaurig,
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Nur daß noch der Weg so lang,
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Macht den Kleinen traurig.

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Etwas hört er klingen fein —
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Nicht mit rechten Dingen,
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Mitten aus dem grünen Rain
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Ein melodisch Singen:
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„silberfähre, gleitest leise“ —
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Schon verstummt die kurze Weise.
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Fingerhütchen spähet scharf
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Und kann nichts entdecken,
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Aber was er hören darf,
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Ist nicht zum Erschrecken.

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Wieder hebt das Liedchen an
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Unter Busch und Hecken,
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Doch es bleibt der Reimgespan
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Stets im Hügel stecken.
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„silberfähre, gleitest leise“ —
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Wiederum verstummt die Weise.
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Lieblich ist, doch einerlei
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Der Gesang der Elfen,
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Fingerhütchen fällt es bei,
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Ihnen einzuhelfen.

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Fingerhütchen lauert still
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Auf der Töne Leiter,
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Wie das Liedchen enden will
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Führt er leicht es weiter:
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„silberfähre, gleitest leise“
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— „Ohne Ruder, ohne Gleise.“
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Aus dem Hügel ruft's empor:
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„das ist dir gelungen!“
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Unterm Boden kommt hervor
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Kleines Volk gesprungen.

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„fingerhütchen, Fingerhut,“
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Lärmt die tolle Runde,
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„faß dir einen frischen Mut!
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Günstig ist die Stunde!
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Silberfähre, gleitest leise
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Ohne Ruder, ohne Gleise!“
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Dieses hast du brav gemacht,
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Lernet es, ihr Sänger!
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Wie du es zu Stand gebracht,
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Hübscher ist's und länger!

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Zeig dich einmal, schöner Mann!
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Laß dich einmal sehen!
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Vorn zuerst und hinten dann!
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Laß dich einmal drehen!
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Weh! Was müssen wir erblicken!
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Fingerhütchen, welch ein Rücken!
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Auf der Schulter, liebe Zeit,
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Trägst du grause Bürde!
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Ohne hübsche Leiblichkeit
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Was ist Geisteswürde?

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Eine ganze Stirne voll
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Glücklicher Gedanken,
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Unter einem Höcker soll
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Länger nicht sie schwanken!
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Strecket euch, verkrümmte Glieder!
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Garst'ger Buckel, purzle nieder!
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Fingerhut, nun bist du grad,
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Deines Fehls genesen!
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Heil zum schlanken Rückengrat!
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Heil zum neuen Wesen!“

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Plötzlich steckt der Elfenchor
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Wieder tief im Raine,
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Aus dem Hügelrund empor
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Tönt's im Mondenscheine:
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„silberfähre, gleitest leise
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Ohne Ruder, ohne Gleise.“
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Fingerhütchen wird es satt,
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Wäre gern daheime,
109
Er entschlummert laß und matt
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An dem eignen Reime.

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Schlummert eine ganze Nacht
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Auf derselben Stelle,
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Wie er endlich auferwacht,
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Scheint die Sonne helle:
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Kühe weiden, Schafe grasen
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Auf des Elfenhügels Rasen.
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Fingerhut ist bald bekannt,
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Läßt die Blicke schweifen,
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Sachte dreht er dann die Hand,
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Hinter sich zu greifen.

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Ist ihm Heil im Traum geschehn?
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Ist das Heil die Wahrheit?
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Wird das Elfenwort bestehn
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Vor des Tages Klarheit?
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Und er tastet, tastet, tastet:
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Unbebürdet! Unbelastet!
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„jetzt bin ich ein grader Mann!“
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Jauchzt er ohne Ende,
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Wie ein Hirschlein jagt er dann
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Ueber Feld behende.

131
Fingerhut steht plötzlich still,
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Tastet leicht und leise,
133
Ob er wieder wachsen will?
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Nein! in keiner Weise!
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Selig preist er Nacht und Stunde,
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Da er sang im Geisterbunde —
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Fingerhütchen wandelt schlank,
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Gleich als hätt' er Flügel,
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Seit er schlummernd niedersank
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Nachts am Elfenhügel.

(Meyer, Conrad Ferdinand: Gedichte. Leipzig, 1882.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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