Vier Gnaden

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Johann Wolfgang von Goethe: Vier Gnaden (1819)

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Dass Araber an ihrem Theil
2
Die Weite froh durchziehen
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Hat Allah zu gemeinem Heil
4
Der Gnaden vier verliehen.

5
Den Turban erst, der besser schmückt
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Als alle Kaiserkronen,
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Ein Zelt, das man vom Orte rückt
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Um überall zu wohnen.

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Ein Schwerdt, das tüchtiger beschützt
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Als Fels und hohe Mauern,
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Ein Liedchen, das gefällt und nützt,
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Worauf die Mädchen lauern.

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Und Blumen sing’ ich ungestört
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Von Ihrem Schawl herunter,
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Sie weiss recht wohl was Ihr gehört
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Und bleibt mir hold und munter.

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Und Blum’ und Früchte weiss ich euch
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Gar zierlich aufzutischen,
19
Wollt ihr Moralien zugleich,
20
So geb’ ich von den frischen.

(Goethe, Johann Wolfgang von: West-östlicher Divan. Stuttgart, 1819.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Johann Wolfgang von Goethe
(17491832)

* 28.08.1749 in Frankfurt am Main, † 22.03.1832 in Weimar

männlich, geb. Goethe

natürliche Todesursache | Herzinfarkt

deutscher Dichter, Dramatiker, Naturforscher und Politiker (1749–1832)

(Aus: Wikidata.org)

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