XxXIX

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Heinrich Heine: XxXIX (1827)

1
Das Herz ist mir bedrückt, und sehnlich
2
Gedenke ich der alten Zeit;
3
Die Welt war damals noch so wöhnlich,
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Und ruhig lebten hin die Leut'.

5
Doch jetzt ist alles wie verschoben,
6
Das ist ein Drängen! eine Noth!
7
Gestorben ist der Herrgott oben,
8
Und unten ist der Teufel todt.

9
Und Alles schaut so grämlich trübe,
10
Und krausverwirrt und morsch und kalt,
11
Und wäre nicht das bischen Liebe,
12
So gäb' es nirgends einen Halt.

(Heine, Heinrich: Buch der Lieder. Hamburg, 1827.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Heinrich Heine
(17971856)

* 13.12.1797 in Düsseldorf, † 17.02.1856 in Paris

männlich, geb. Heine

| Bleivergiftung

deutscher Dichter und Publizist

(Aus: Wikidata.org)

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