XxV

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Heinrich Heine: XxV (1827)

1
Die Linde blühte, die Nachtigall sang,
2
Die Sonne lachte mit freundlicher Lust;
3
Da küßtest du mich, und dein Arm mich umschlang,
4
Da preßtest du mich an die schwellende Brust.

5
Die Blätter fielen, der Rabe schrie hohl,
6
Die Sonne grüßte verdrießlichen Blicks;
7
Da sagten wir frostig einander: „Lebwohl!“
8
Da knixtest du höflichst den höflichsten Knix.

(Heine, Heinrich: Buch der Lieder. Hamburg, 1827.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Heinrich Heine
(17971856)

* 13.12.1797 in Düsseldorf, † 17.02.1856 in Paris

männlich, geb. Heine

| Bleivergiftung

deutscher Dichter und Publizist

(Aus: Wikidata.org)

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