ViII. Die Heimführung

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Heinrich Heine: ViII. Die Heimführung (1827)

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Ich geh' nicht allein, mein feines Lieb,
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Du mußt mit mir wandern
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Nach der lieben, alten, schaurigen Klause,
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In dem trüben, kalten, traurigen Hause,
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Wo meine Mutter am Eingang kau'rt,
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Und auf des Sohnes Heimkehr lau'rt.

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„laß ab von mir, du finstrer Mann!
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Wer hat dich gerufen?
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Dein Odem glüht, deine Hand ist Eis,
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Dein Auge sprüht, deine Wang' ist weiß;
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Ich aber will mich lustig freu'n
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An Rosenduft und Sonnenschein.“

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Laß duften die Rosen, laß scheinen die Sonn',
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Mein süßes Liebchen!
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Hüll' ein dich im weiten, weißwallenden Schleier,
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Spiel fein auf den Saiten der schallenden Leyer,
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Und singe ein Hochzeitlied dabei;
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Der Nachtwind pfeift die Melodei.

(Heine, Heinrich: Buch der Lieder. Hamburg, 1827.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Heinrich Heine
(17971856)

* 13.12.1797 in Düsseldorf, † 17.02.1856 in Paris

männlich, geb. Heine

| Bleivergiftung

deutscher Dichter und Publizist

(Aus: Wikidata.org)

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