Pulchrumque mori succurrit in armis, Oder beste todes-art im kriege/ über Hertzog Alexanders aus Curland absterben/ welcher in dem berühmten sturm vor Ofen den 26 Jul. 1686 tödlich geschossen ward/ und etliche tage darauff an seiner wunde verschied. † † †

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Christian Hofmann von Hofmannswaldau: Pulchrumque mori succurrit in armis, Oder beste todes-art im kriege/ über Hertzog Alexanders aus Curland absterben/ welcher in dem berühmten sturm vor Ofen den 26 Jul. 1686 tödlich geschossen ward/ und etliche tage darauff an seiner wunde verschied. † † † (1697)

1
Djs ist die nichtigkeit der menschlichen gedancken!
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Wir nehmen in der welt uns grosse dinge vor;
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Die hoffnung reitzet uns und schmeichelt unser ohr;
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Die jugend stecket sich die wei
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Die hoheit der geburt/ das glücke das uns blüht/
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Ist selbsten nicht genug die ehrsucht zu vergnügen;
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Sie sucht ein höher ziel/ und eh man sichs versieht/
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Sieht man nebst unserm wunsch/ uns auf dem rücken liegen.

9
Dis so verkehrte spiel in allen unsern dingen
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Ist jedem stande zwar mehr als zu wohl bekandt;
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Doch kennet meist der krieg desselben unbestand/
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Allwo wir zu der ehr durch lauter schwerdter dringen.
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Der diesen augenblick auf seinem posten ficht/
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Und nebst vermeintem ruhm denckt beute zu erjagen;
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Fällt selbst durch einen schuß/ indem er schiest und sticht/
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Und wird/ wie dessen feind/ auff piquen weggetragen.

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Welch absehn hatt’ ich nicht auff diesem hall der erden!
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Der titel Printz zu seyn/ beschloß nicht meine ruh.
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Der nahme/ den ich trug/ bließ mir was grössers zu/
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Ich wolte gar der welt zum Alexander werden.
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Der zug/ der mich bereits nach Pohlen jüngst gebracht/
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Erweckte meinen geist auch Ungarn zu beschauen;
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Und weil uns Ofen selbst den schauplatz auffgemacht/
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Wolt’ ich da meinen ruhm auff türcken-köpffen bauen.

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Allein was kan der schluß des himmels doch nicht stöhren!
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Ein kleines stückchen bley bezwang mich vor der zeit.
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Die faust/ die tausenden den untergang gedräu’t/
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Kont’ einer kugel sich von weiten nicht erwehren.
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Ich fiel wie Dohna fiel/ und tausend andre mehr/
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So der berühmte sturm vor Ofen auffgerieben;
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Wir lieffen tapffer an/ vielleicht auch allzusehr/
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Nachdem es von uns heist: Sie sind davor geblieben.

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Doch sag’ ich dieses nicht/ uns damit zu beklagen.
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Was uns betroffen hat/ kan uns nicht fremde seyn.
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Ein held steht überall auff seinem leichen-stein/
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Weil zwischen sieg und tod wir uns zum kampffe wagen.
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Todt/ oder sieghafft seyn/ ist beydes unser ziel/
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Was auch von beyden kommt/ muß uns doch ehre bringen;
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Und weil diß unser zweck/ so gilts uns gleiche viel/
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Ob lebend oder tod wir uns zur selben schwingen.

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Weil man ja sterben muß/ wer will nicht stehend sterben?
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Diß ist die todes-art/ so käyser auch begehrt.
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Der auff dem bette liegt/ von kranckheit ausgezehrt/
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Muß/ vor dem tode schon/ verwesen und verderben.
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Hingegen ein soldat/ der auff der wahlstatt bleibt/
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Stirbt mit demselben muth/ mit dem er ausgegangen;
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Und da sein testament er mit dem degen schreibt/
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Will er zugleich bewehrt den letzten feind empfangen.

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Nicht schöner stirbt ein held/ als in den kühnen waffen;
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Und sonderlich ein Printz/ der von der helden-that/
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Der ahnen tapfferkeit/ den fürsten-purpur hat/
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Und sich/ durch sie auch selbst/ sucht einen glantz zu schaffen.
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Er stirbt in seiner pracht/ von helm und schild geziert;
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Der tod ergreiffet ihn auf ritterlichen wegen;
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Und weil diß sein gewehr er für die tugend führ’t/
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Muß man es ihm aufs grab zu dessen zeugniß legen.

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So kan auch unser ruhm/ nach welchem wir hie trachten/
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Durch nichts vollkommener/ als solchen todt/ bestehn:
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Daß man in einer schlacht Turenne sterben sehn/
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Macht ihn uns mehr bekant/ als alle seine schlachten.
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Weil unser leben kurtz in dieser sterbligkeit/
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Ist ein berühmter tod die ewigkeit im leben.
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Wie aber sterben wir berühmter als im streit/
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Wo wir als männer stehn/ und uns der welt begeben?

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Jm kriege stirbt man nicht wie sonst die menschen sterben;
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Nicht sich und der natur/ aus schuldigkeit und noth:
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Man geht für’s vaterland freywillig in den tod;
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Und diese willkühr muß uns eben ruhm erwerben.
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Wer für das vaterland und seinen herren fällt/
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Mag tod und eitelkeit als schattenwerck verlachen;
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Weil der/ für den man stirbt/ uns ungestorben hält/
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Und die gesetze selbst uns unverweßlich machen.

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Was vortheil wird denn nicht aus meinem grabe sprossen?
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Da für die Christenheit/ des Käysers reich und land/
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Die ehre Brandenburgs/ und aller ruhestand/
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Ich Curlands helden-blut/ das mich beseelt/ vergossen?
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Die festung/ so mit sturm noch niemahls überging/
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Versuchten wir dennoch durch waffen zu gewinnen;
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Und da an Ofens fall des Türcken unfall hing/
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Wie starb ich/ als ein Printz/ im edlerem beginnen?

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Die Christen musten ja des barbers frevel rächen.
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Und wie hier iederman erhitzt zum kampffe war;
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Erstritt’ ich mir vorher den vorzug der gefahr;
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Als Hertzog wolt’ ich auch zu erst die mauren brechen.
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Hie stand der ehren-thron der tugend ausgesetzt;
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Glückselig/ wem der tod den aufftritt wollen gönnen!
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Denn die gelegenheit wird billig werth geschätzt/
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Dieweil sie uns so gut nicht wiederkommen können.

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Was schad’t es/ daß ein Printz im felde sterben müssen;
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Bläst nicht der rauhe wind auch fürsten zimmer an?
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Den harnisch/ den ich nicht im anlauf’ angethan/
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Braucht’ ich mit grosser pracht zu meinem sterbe-küssen.
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Hier überwand ich erst den menschlichen verdruß;
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Es kont in freyer lufft mein ruhm auch mehr erschallen;
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Der denn auch in der welt gewiß erschallen muß/
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Da mich/ auf dieser bahn/ drey läger sehen fallen.

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Mein Curland/ das mich liebt/ beklagt zwar mein verblassen;
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Doch bleibet diß sein trost/ daß ich verewigt bin;
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Und ihm und Brandenburg zum mercklichen gewinn
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Die helden Casimir und Ferdinand verlassen.
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Wobey auch selbst das haupt des reiches mich bedaurt;
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Und Brandenburg für mich gar thränen lassen fliessen;
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Voraus sein Friederich/ der mich noch stets betraurt/
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Und mein gedächtnis sucht in stein und ertz zu schliessen.

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Es ehren meinen tod auch Brandenburgs carthaunen/
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Die durch sein gantzes land man von mir sausen hört/
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Wo nur mein leich-gepräng mit meinem cörper fährt.
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Wie bläst man meinen ruhm aus helleren posaunen?
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O allzuprächtige belohnung meiner treu!
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Was kan ich würdigers mit in die grube nehmen?
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Was laß’ ich auch der welt/ das größ- und stärcker sey/
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Tod und vergessenheit auff ewig zu beschämen?

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So wird die nachwelt mich von meinem tode loben;
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Ein käyserlicher tod vergöttert mein gerücht;
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Und war ich gleich allhier ein Alexander nicht;
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Hat mich dennoch mein tod ietzt über ihn erhoben.
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Er fiel verkleinerlich/ durch gifft und hinterlist;
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Ich starb/ in einem sturm/ den tod der helden-erben;
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So/ daß ich ietzo hin/ was er gewesen ist:
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Er war im leben groß/ ich bin es ietzt im sterben.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau
(16161679)

* 01.01.1616 in Breslau, † 18.04.1679 in Breslau

männlich

deutsch-schlesischer Lyriker und Epigrammatiker, Politiker und Diplomat

(Aus: Wikidata.org)

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