XiII

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August von Platen: XiII (1828)

1
So ganz der Welt und dir genug zu seyn?
2
Doch unbefriedigt schien nur jedes Herz,
3
Und jedes Wesen, das ich frug, zu seyn;
4
Ein duftig Räthsel schien die Rose mir,
5
Und jedes Blatt nur auf dem Flug zu seyn;
6
Des Baumes Schatten, unter dem ich lag,
7
Schien mir ein köstlicher Betrug zu seyn;
8
Gehemmt in Fesseln schien mein eigen Lied,
9
In die ich's wider Willen schlug, zu seyn.

(Platen, August von: Gedichte. Stuttgart, 1828.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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August von Platen-Hallermünde
(17961835)

* 24.10.1796 in Ansbach, † 05.12.1835 in Syrakus

männlich, geb. von Platen-Hallermund

| Cholera

deutscher Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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