Die Antiken

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August von Platen: Die Antiken (1828)

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Nicht am dumpfigen Ort in Gewölben zu wohnen ge-
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Denkt doch, was wir und wo wir gewesen, und schenket
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Dies uralte Gefäß war einst der egyptischen Gärten
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Zier, und Cleopatra selbst ließ füllen mit Myrtenge-
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Dieser geschnittene Stein, ein doppelgeschichteter Onyx,
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Zierte des jungen Antinous Hand, als köstlichen Ring-
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Trug ihn der schöne, doch ach! zu frühe vergötterte
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Ich, als Hermes, stand in der Halle des Cäsar Augustus,
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Wo mich ein Lorbeergewächs mit südlichem Duft an-
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Und nun habt ihr uns hier aneinandergehäuft und
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Eines das andre verdrängend, und dies durch jenes
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Keins am schicklichen Ort, in belebendem Schimmer der
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Selbst das gelehrte Gesicht des begaffenden Kenners er-
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Liegen geschichtet wir hier, gleich traurigen Knochen im
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Und in empfänglicher Brust aufregen wir schmerzliche
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Nach den Tagen, in denen wir fast wie Lebendige prangten.
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Zieht nicht Rosen auch ihr, frischblühende Flechte zu
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Um den etrurischen Krug und die Scheitel der Büste
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Habt nicht Tempel auch ihr, und schattige Gartenarkaden,
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Daß ihr uns dorthin pflanzt, in die Nähe des ewigen
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Jedem Beschauer zur Lust, uns selbst zur süßen Ge-

(Platen, August von: Gedichte. Stuttgart, 1828.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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August von Platen-Hallermünde
(17961835)

* 24.10.1796 in Ansbach, † 05.12.1835 in Syrakus

männlich, geb. von Platen-Hallermund

| Cholera

deutscher Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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