XlIX. Auff den Sontag deß Gutthätigen Wundermans/ oder XII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Marc. 7.

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Andreas Gryphius: XlIX. Auff den Sontag deß Gutthätigen Wundermans/ oder XII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Marc. 7. (1650)

1
Wje kan ich HErr dein Lob vermehren/
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Weil mir die zunge sprachloß ligt
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Daß sich mein Hertz nicht nach dir fügt:
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Kommt’ weil die Ohren gar nicht hören.

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Wie
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Weil mich die tolle Welt bekrigt
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Wer hat den Lastern obgesigt
8
Der

9
Ach führe mich weg von der Schar
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Rühr an die Zunge/ die so gar
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Dein

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Thu auff mein Ohr daß ich verspür
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Wie wol du diß gemacht was wir/
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Arm/ dürfftig/ Taub vnd stum gefunden.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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