Xl. Auff den Sontag des suchenden Hirtens/ oder 3. Sontag nach der H. Dreyeinigkeit Luc. 15.

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Andreas Gryphius: Xl. Auff den Sontag des suchenden Hirtens/ oder 3. Sontag nach der H. Dreyeinigkeit Luc. 15. (1650)

1
Der Engelscharen Fürst/ den Gott jhmb gleich gebohren.
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Durch den das weite Schloß der wunder schönen
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Welt
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Gegründet/ steigt vom Thron vnd seiner Himmel zelt
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Vnd suchet was sich selbst auff Erden hat verlohren.

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Der König den zur Lust der Vater jhm erkohren:
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Hat seine lust an vns/ der alles gibt vnd hält
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Kreucht seinen Schaffen nach vnd wird das Lösegelt
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Der auff die angst vnd todt/ vnd Hölle sich verschworen.

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Hört Schaffe die jhr steckt verjrr’t in mancher klufft:
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Die ewig trewe Trew/ der Lebens Hirte rufft
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Folgt seiner Stim’ vnd Hand eh’ euch der Wolff zureisse.

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Welch Groschen jtzt nicht klingt/ wenn
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kehrt
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Wird vnter dickem staub von scharffen rost verzehrt
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Vñ taug nichts alß daß man jhn mit dem kott weg schmeisse.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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