XxXVIII. Auff den Sontag deß von der ge- heimen Ewigkeit lehrenden Gottes/ oder 1. Sontag nach der H. Dreyeinig- keit. Luc. 16.

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Andreas Gryphius: XxXVIII. Auff den Sontag deß von der ge- heimen Ewigkeit lehrenden Gottes/ oder 1. Sontag nach der H. Dreyeinig- keit. Luc. 16. (1650)

1
Onichts! O wahn! O Traum! worauff wir Menschen ba-
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wen
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Was hilfft der Taffel lust vnd stoltzer Kleider tracht?
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Wenn die verdam’te Seel in schwartzen flammen kracht
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Vnd nimmermehr nicht mag die minste rettung schawen

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Wie kan vns doch so hoch für noth vnd sterben grawen
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Wenn der/ so hier in angst ohn allen trost verschmacht
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Auff Gottes Ehren Thron wird ewig groß gemacht
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Mag jemand in der zeit auff lange Jahre bawen:

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Wenn vnß der blasse Tod im augenblick abnimt/
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Bnß ist das werthe Schloß der Ewigkeit bestimt/
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Wem mag das trübe Thal der Erden denn belieben?

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GoTT ists der vnser Freundt vnd höchste lust wil seyn!
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Warumb denn achten wir/ die in der Höllen pein
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Mit jhrer gegenwartt die Freunde mehr betrüben?

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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