XxXVII. Auff das Fest der Heyligen Drey- faltigkeit Rom. 11. Johan. 3.

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Andreas Gryphius: XxXVII. Auff das Fest der Heyligen Drey- faltigkeit Rom. 11. Johan. 3. (1650)

1
Oreiche wissenschafft! wer kan die kunst ergründen
2
Durch die man Gott erkennt’/ mag dieser Augen licht
3
Begreiffen seine weg? erforschen sein Gericht?
4
Wird man deß HErren Sinn durch vnser sinnen finden?

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Vnß muß verstand vnd Geist vor seinen wercken schwinden:
6
Wir wissen was die Erd vnd was sie einschleußt/ nicht:
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Wer sol verstehn was Er von seinem Himmel spricht.
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Wie wasser/ Glaub vnd Geist vns ledig macht von Sündẽ.

9
Dem Vater der vns schuff/ dem so am Creutz erhöht
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(alß Mosis Schlang) vns heilt/ dem/ so von beyden geht
11
Vnd durch die New-geburt vns in das Leben führet.

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Den nie kein Hertz erkant/ dem Niemand rath ertheilt

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Der vnser Seel erhält/ vnd vnser Schwachheit heilt
14
Sey’ ewig Lob vnd Ehr/ die einig Jhm gebühret.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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