XxVIII. Auf das Fest deß auferstehenden Er- lösers/ oder den H. Ostertag. Marci 16.

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Andreas Gryphius: XxVIII. Auf das Fest deß auferstehenden Er- lösers/ oder den H. Ostertag. Marci 16. (1650)

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Wo ist der Höllen Raub? wo sind deß Todes Pfeyle?
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Wo ist der Sünden macht? wo ist der Schlangẽ Zahn?
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Wo ist deß Höchsten Zorn? wo ist der Höllen Kahn?
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Verjagt! erlegt! entzwey! Wo sind die starcken Seile

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Mit den die Sünde band? Ist in so kurtzer weile
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Deß Teufels Reich zustört! Ja!
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Der Lew vnd Lamb/ der Knecht vnd König! hats gethan:
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O Leben! Heil! Triumph! auff! auff mein Hertz vnd eile!

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Dort liegen meine Schuld! hier ist das Lösegeld/
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Dort ist das leere Grab/ hier ist der starcke Held
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Der jedem

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Grab/ Siegel/ Hutt vnd Steintweltz ab die grosse Last
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Vons Hertzens thür/ bind auff das Schweißtuch das
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mich fast

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Damit ich sehe/ wie der Tdd im Sieg verschlungen.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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