IiII. Opitz

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Martin Opitz: IiII. Opitz (1630)

1
Auff jhr klugen Pierinnen/ Laßet vns ein liedt beginnen Einem Helden der euch liebt/ Der bey seinen schönen flüßen/ Welche sich herumb ergießen/ Vns auch eine stelle giebt.

2
Weiß er gleich mitt rittersachen Ihm ein solches lob zue machen Das der alten namen gleicht/ So erkennt er doch daß thaten In die lange nacht gerhaten/ Wann jhr nicht die hände reicht.

3
Keine heereskrafft kan streiten Wieder die gewalt der zeiten; JDas Das metall vndt eisen bricht; Kron vndt Zepter legt sich nieder; Aber ewre schöne lieder Wißen von dem tode nicht.

4
Herr/ wo sindt die strengen kriege Deiner Ahnen? jhre siege/ Ihr verdienst liegt vnbeklagt. Was schon bleibet vnbesungen Von der schwestern weiser zungen/ Wirdt nicht lange nachgesagt.

5
Vnser Phebus muß es bringen/ Vndt mitt grüner jugendt dringen Durch der eitelkeiten wahn/ Phebus der mich angetrieben Daß ich diß von dir geschrieben Was des grabes lachen kan.

6
Deine blüte/ deine wercke/ Diese ritterliche stärcke Fühlet endtlich doch die zeit: Komm/ Heldt/ friste dir das leben/ Komm/ Thalia wirdt dir geben Einen krantz der ewigkeit.

(Opitz, Martin: Schäfferey Von der Nimfen Hercinie. Breslau, 1630.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Martin Opitz
(15971639)

* 23.12.1597 in Bolesławiec, † 20.08.1639 in Danzig

männlich, geb. Opitz

natürliche Todesursache | Pest

deutscher Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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