Der Lehrreiche Kirchhoff

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Johann Justus Ebeling: Der Lehrreiche Kirchhoff (1747)

1
Jhr Menschen! die ein toller Wahn
2
Der falschen Einbildung betrogen,
3
Als wenn kein Todt euch treffen kan,
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Da ihr in Eitelkeit erzogen,
5
Kommt seht und lernet was ihr seid,
6
Nach einer kurzen Daur der Zeit,
7
Da euch die kalte Hand gerühret,
8
Zu diesen Sammelplaz geführet.

9
Kommt her an diesen stillen Ort,
10
Verbannet nur das bange Grauen;
11
Jhr werdet nichts als hier und dort
12
Nur aufgeworffne Hügel schauen;
13
Das Schrekgespenste stiller Nacht,
14
Das euch den Kirchhof gräulich macht,
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Wird bei den wollgefaßten Sinnen,
16
Gleich als ein leerer Dunst zerrinnen.

17
Hier ist ein Tempel kommt herein,
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Darinnen ihr das könnet lernen
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Daß Menschen dennoch sterblich seyn,
20
Ob sie sich gleich vom Todt entsernen;
21
Die Zahl die hier begraben liegt,
22
Und ihren lezten Feind besiegt,
23
Die lehret euch mit stummen Munde,
24
Es komm auch eure lezte Stunde.

25
Was ist der Vorwurf des Gesichts?
26
Beschriebne Steine, hohe Hügel;
27
Und diese sind von euren Nichts
28
Von euren Eitelkeiten Spiegel;
29
Blikt nur dieselben fleißig an,
30
Weil draus ein jeder lesen kan,
31
Was wir so schwerlich sonsten fassen,
32
Daß all ohn Unterscheid erblassen.

33
Leßt was auf denen Steinen steht: Mein Wandrer steh um zu bedenken,
34
Wie bald auch deine Zeit vergeht,
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Da man auch dich wird hie versenken.
36
Wir haben auch gelebt, geblüht,
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Uns in der Eitelkeit bemüht,
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Nun aber sind wir durch die Bogen
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Ins Land der Todten heimgezogen.

40
Hier seht ihr Hügel, gros und klein,
41
Das sind die aufgeworffnen Zeichen,
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Daß die die hier begraben seyn,
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Theils grosse, theils auch kleine Leichen:
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Sie lehren euch daß alt und iung,
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Daß Säuglinge auch reif genug,
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Wenn sie kaum in der Welt aufblühen.
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Jm Tode wieder weg zufliehen.

48
Wie mancher ist hier hingelegt,
49
Der sich sein Ziel noch weit gesezzet,
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Wenn er den Lebenslauf erwegt,
51
Den er vor sich sehr lang geschäzzet;
52
Wie viele sind des Todes-Raub
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Und nunmehr Knochen, Moder, Staub
54
Die damahls als sie noch vorhanden,
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Kaum daß sie sterblich eingestanden.

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Jhr Zeugen unsrer Eitelkeit!
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O! liesset ihr uns deutlich lesen,
58
Was ihr in eurer Lebens-Zeit,
59
Gedacht, in euren Sinn gewesen;
60
Und machte eures Herzensgrund,
61
Das aufgestellte Denkmal kund;
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So würden wir dadurch belehret,
63
Wie mancher Anschlag sey zerstöhret.

64
Da ruht der Schönheit Ebenbild,
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Wie uns des Grabes-Stein berichtet,
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Von Lust und Hofnung angefüllt:
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Allein wie ist sie nun zernichtet?
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Der Purpurwangen Morgenroth,
69
Ist längst durch einen blassen Todt,
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Entfärbt und in die Haut verkehret,
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Die scheußlich Ungezieffer nähret.

72
Da hat der Todt den weggeraubt,
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Wie uns die Ueberschrifften melden,
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Der als er lebte fest geglaubt,
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Er wär ein Held vor allen Helden;
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Sein Körper wäre von Metal;
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Und dennoch hat ein Sturz und Fall,
78
Bei seines Stolzes wilden Pochen
79
Jhm Hals und Bein entzwei gebrochen.

80
Dort ist die festvermaurte Kluft,
81
Geziert mit einem Ehrenbogen,
82
Woraus die Fama thönend ruft:
83
Ein jeder sahe diesen Mann
84
Als einen GOtt auf Erden an:
85
Er glaubte immerfort zu leben,
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Und muste doch den Geist aufgeben.

87
Hie ist ein Grab: wer liegt darin? Ein Mensch den sonst die Welt zu enge,
88
Und sich abmaß nach seinen Sinn,
89
Und nicht nach seiner Leibes Länge:
90
Er war nur blos ein Erden-Gast,
91
Sein Wohnhaus war wie ein Pallast,
92
Und doch zu klein: Nun muß er liegen,
93
Und sich mit engen Sarg begnügen.

94
O Eitelkeit! wer ruhet da? Ein Mensch der immer unzufrieden;
95
Wenn er in seinem Leben sah,
96
Daß GOtt dem andern mehr beschieden:
97
Die Unruh trieb ihm Tag und Nacht,
98
Der Gram hat ihn auch umgebracht;
99
Nun ist sein sehnend Herz gestillet,
100
Da er der Erden Bauch gefüllet.

101
Wer ist sein Nachbahr des Gebein,
102
Mit keinen Denkmal überdekket?
103
Was mag das vor ein Herze seyn,
104
Daß hier in diese Grufft verstekket?
105
Vermutlich ist es Gernegros,
106
Der ob er gleich sehr arm und blos,
107
Dennoch sich wünschte das Vergnügen
108
Bei einem reichen Mann zu liegen.

109
Denn der dabei sein Grabmahl hat,
110
Heist Crösus dessen ganzes Leben
111
Des Morgens früh, des Abends spat,
112
Ob er gleich reich mit Noth umgeben.
113
Er lebte immer kümmerlich,
114
Und sparte aber nicht vor sich
115
Er lebte arm bei dem Erwerben,
116
Nur als ein reicher Mann zu sterben.

117
Ein Thraso lieget dort im Ruh
118
Der keine Ruh und Frieden liebte,
119
Der Todt drükt ihm die Augen zu
120
Da er nichts als nur Rach ausübte.
121
Die Zanksucht liegt ihm an der Seit,
122
Seht Menschen hier die Eitelkeit,
123
Die sich wie Feur und Wasser mieden,
124
Vereinigt oft der Todt zum Frieden.

125
Was find ich da vor Ueberschrifft:
126
Sie heist:
127
Liegt einer den kein Moder trift,
128
O! Wunder! was sinds vor Gebeine
129
Woran kein Wurm noch Faülnis nagt?
130
Ich hatte kaum darnach gefragt;
131
So hört ich daß ein Mann von Gaben
132
An diesen Orte wär begraben.

133
Ein Mann von Fleis, von Kunst und Wiz,
134
Des Nahme nimmer wird ersterben,
135
Muß doch wo ihren Wohnungs Siz
136
Die Eitelkeit erwählt, verderben;
137
Die freien Künste sind nicht frei,
138
Es ist dem Tode einerlei,
139
Ob einer vieles überlesen,
140
Genug! wenn er ein Mensch gewesen.

141
Die Ehre, Würde, Stand und Ruhm,
142
Die Schönheit, Reichthum, Klugheit Tietel,
143
Der hohen Seelen Eigenthum:
144
Verachtung, Armut, Baurenkittel;
145
Die man im Leben, auf der Welt,
146
In unterschiednen Reihen stellt;
147
Die sind im Sterben gleich geachtet,
148
Wenn man des Todes Recht betrachtet.

149
Da ist ein Beinhaus! seht nur an,
150
Die dürren aufbewahrten Knochen,
151
Die durch der Zeiten scharffen Zahn,
152
Schon meist zermalmmet und zerbrochen,
153
Wer sagt uns welcher Herr und Knecht,
154
Jhr eitlen Menschen! komt und sprecht,
155
Und lehrt uns welcher Kopf und Schedel,
156
Nunmehr vor andern, herrlich, edel.

157
Der Todt hat alles gleich gemacht,
158
Und der der alle Welt bestürmet,
159
Wird welches er woll nicht gedacht,
160
Nebst andern Körpern aufgethürmet;
161
Der Vorzug ist nur Einbildung,
162
Dies lehret die Vernichtigung;
163
Weil sich im Todesreich die Schatten,
164
Mit ihren Körper nicht mehr gatten.

165
Da fliegt die Ehre gleich zurük,
166
Das Grab verdüstert alles Glänzen,
167
Und dessen Rand sezt Stand und Glük,
168
Und Vorzug, die gemeßnen Grenzen;
169
Da wo des Todes Reich und Land,
170
Zerbricht die eitle Scheidewand,
171
Dadurch auf Erden so viel Orden,
172
Nach ihren Rang zertheilet worden.

173
Die Knochen die da aufbewahrt,
174
Die sind die Hülsen aller Stände,
175
Da sind was alt und jung verpaart;
176
Jhr Eitlen! lernt hier euer Ende;
177
Wenn euch der Stand hat aufgebläht,
178
So komt zum Kirchhoff und beseht,
179
Wie euer Ansehn von euch weichet.
180
So bald ihr kalt und todt erbleichet.

181
Bedenkt welch eine grosse Zahl
182
Auf diesen Sammelplaz gesäet;
183
Und wie der Rest dreinst überall,
184
Mit seinen Sarg und Grab verwehet;
185
Viel frische Gräber sind noch hier,
186
Vielleicht wird bald vor unsrer Thür,
187
Wenn wir noch sicher, eh wirs meinen,
188
Der Todt mit seiner Bahr erscheinen.

189
Was ist die Schönheit die uns schmükt,
190
Alsdenn nichts als verblichne Rosen,
191
Die wenn sie in der Blüt erblikt
192
Ein jeder wünschet liebzukosen,
193
Wie leicht verfleugt ein Rosenblatt,
194
Das keine lange Dauer hat?
195
So leicht vergehen auch die Schönen
196
Die sich mit Rosenschmuk bekrönen.

197
Wie viele sind in langer Zeit,
198
Als Rosen hier im Staub vergangen,
199
Ein gleiches Schiksahl wird gedräut
200
Den, die in ihrer Blüte prangen:
201
Bedenket dieses die ihr meint,
202
Daß euer Antliz herlich scheint;
203
Wie leicht ist es nicht auch geschehen,
204
Daß ihr hier müst erblaßt verwehen.

205
Drum lernet eure Eitelkeit,
206
Auf diesen Sammelplaz erkennen;
207
Der Raum ist kaum ein Spannebreit,
208
Die Todt und Leben bei uns trennen;
209
Wie mannigfaltig ist die Noth,
210
Die uns mit der Verwesung droht;
211
Die uns auf denen Sterbgefilden,
212
Die Gräber vor die Augen bilden.

213
Seht was da sey die Leidenschaft
214
Die uns hat Lebenslang gequälet,
215
Wenn uns der Todt von hinnen raft
216
Wo bleibt das Ziel das wir erwählet?
217
O! möchte also jederman,
218
Der den Affect nicht zwingen kan,
219
Nur auf dem Kirchhof das an hören,
220
Was uns die stummen Todten lehren!

221
Sie machen mit verschlossnen Mund,
222
Das was ein jeder zu bedenken
223
An ihrer eignen Beispiel kund:
224
Daß Sterbliche sich nur versenken
225
In eine eitle Kümernis,
226
Dieweil doch allemahl gewis
227
Daß wir nach denen eitlen Dingen,
228
Als Thoren nicht als Kluge ringen.

229
Sie zeigen uns was sie gethan,
230
Aus eingebildeten Vergnügen;
231
Und wie die Menschen auf der Bahn
232
Des Lebens, oft nach Schatten fliegen,
233
Was nüzt den Reichen Gut und Geld?
234
Was nüzt es den erstorbnen Held
235
Daß er so mörderlich gerungen,
236
Wenn ihn des Todes-Macht bezwungen?

237
Was hilft dem aller Zank und Streit,
238
Der auf dem GOttes-Akker lieget,
239
Wo ihm im Land der Sterbligkeit
240
Der Würmer Heer so gar besieget?
241
Was nüzt es wenn man durch die Macht,
242
Den andern hat zu Fall gebracht,
243
Der sich wenn Seel und Leib sich trennen
244
Nicht wieder Maden wehren können?

245
Was hilft uns alle eitle Lust?
246
Der Honig worin Stachel stekken,
247
Wie lange sind wir es bewust,
248
Was wir vor Süßigkeiten lekken;
249
So bald wir werden weggeraft,
250
Komt unsre Zeit zur Rechenschaft
251
Da wir die bittre Straf der Sünden,
252
In einer andern Welt empfinden.

253
Was hilft es daß wir uns der Welt
254
Und ihren Gözen übergeben?
255
Daß wir uns nur, was ihr gefällt
256
Zu thun mit saurer Müh bestreben?
257
Es ist doch alles Eitelkeit,
258
Und unser Ziel ist nicht mehr weit,
259
Da wir zu denen kommen müssen,
260
Die hier in Gräbern sich verschliessen.

261
Wir Menschen wühlen immerfort,
262
Und folgen unsern blinden Triebe,
263
Warum? wir meinen daß der Ort,
264
Stets unsre ewge Wohnung bliebe;
265
Wir kleben an dem Erdenklos,
266
Und denken nicht an jenes Schloß
267
Der Ewigkeit, bei diesen Ballen,
268
Darauf wir nur als Fremde wallen.

269
Der Torheit werden wir entfliehn,
270
Uns aller Eitelkeit entfernen,
271
Wenn wir bei Gräbern uns bemühn
272
Daß wir auch sterblich, zu erlernen:
273
O! woll dem! der das Leichen-Feld
274
Vor seine beste Lehrschul hält,
275
Den Tand der Welt als Nichts verfluchet,
276
Und Klugheit bei den Todten suchet.

277
Ach! GOtt! vertreib den dikken Dunst,
278
Damit die Welt uns nur betrieget,
279
Und gieb daß das sey meine Kunst
280
Zu sehen was in Gräbern lieget!
281
Da lerne ich, das was ich bin,
282
Das führt mich zur Betrachtung hin,
283
Jm Geiste auch voraus zu sehen,
284
Wie es mir nachmahls werde gehen.

285
Und rührt mich manches Schrekkenbild
286
Auf diesen fürchterlichen Auen;
287
So laß mich was vor Vortheil quillt;
288
Aus der Betrachtung, wieder schauen;
289
So wird das Schrekken der Natur,
290
Auf dieser Saamenreichen Flur,
291
Bei der Betrachtung stiller Leichen,
292
Durch die Bekandschaft endlich weichen.

293
Laß mich kein todt Gerippe scheun,
294
Es sind verdorrte Menschen Knochen,
295
Die durch den fürchterlichen Schein,
296
Woll manchen Vorsaz unterbrochen
297
Der auf das Böse abgezielt:
298
Und wird der Schauder gleich gefühlt;
299
So wird hernach des
300
Die Ruhekammer meiner Seele.

301
Laß mich bedenken daß der Todt,
302
Der Fürst des Schrekkens, einen Christen,
303
Nicht wie die blinden Heiden droht,
304
Mit seinen schwarzen Schaugerüsten:
305
Ich weis daß mein Erlöser lebt,
306
Der das was schrekhafft ihm anklebt,
307
In seinen Todeskampf verschlungen,
308
Da er uns ewgen Sieg errungen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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