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Als diese Welt noch nicht geschaffen war,
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Und wüst und wild das Chaos da regierte,
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Wo itzt voll Pracht sich diese Himmel vollen,
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Und wo die Erd’ auf ihrem Mittelpunkt
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Gegründet ruht; da wars an einem Tage,
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Durch die Bewegung alles, was geschieht
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Mit dem Vergangnen, Gegenwärtigen,
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Und dem Zukünftgen) an solch einem Tage,
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Wie ihn das große Jahr des Himmels zeugt,
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Erschien, gefodert durch Befehl von Gott
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Das ganze Heer der Engel vor dem Throne
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Des Ewigen; unzählbar; eingetheilt
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In ihre Hierarchien und Ordnungen;
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Zehntausend tausend Fahnen und Standarten,
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Und stralende Paniere, hoch erhöht,
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Durchschimmerten im Vor- und Nachtrapp weit
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Die Luft; und dieneten zum Unterschied
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Für Hierarchien und Ordnungen und Stufen.
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In ihren hellen Stoff war manche That
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Von Lieb und heilgem Eifer eingewebt.
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Indeß, daß Myriad an Myriade,
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Und Kreis in Kreis, sich unabsehlig drängt,
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Enthüllte sich dem Blick der flammende
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Lichtklare Hügel, dessen obrer Gipfel
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Unsichtbar war vor Herrlichkeit, die ihn
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Bedeckte. Auf ihm saß der Ewige,
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Und neben ihm in gleicher Herrlichkeit
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Der Sohn; indem die Stimme Gottes sprach:
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Hört, all ihr Engel, ihr, des Lichts Geschlecht,
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Jhr Thronen, Fürsten, Kräfte, Tugenden,
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Hört meinen Rathschluß, der unwiederruflich
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Bestehn soll! Heute hab ich meinen Sohn
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Gezeugt, und ihn gesalbt auf diesem Hügel,
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Wo ihr ihn seht zu meiner rechten Hand.
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Ich setz ihn euch zu eurem Oberhaupt
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Und König; und ich habe bey mir selbst
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Geschworen, aller Knie soll sich vor ihm
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Jm Himmel beugen, und ihn für den Herrn
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Erkennen! Unter ihm und seinem Reich
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Seyd, als wie Eine Seele stets vereint,
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Auf ewig glücklich. Wer ihm den Gehorsam
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Versagt, versagt ihn mir; zerreißt das Band
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Der Einigkeit, und soll noch diesen Tag
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Von Gott verbannt, von seinem Anschaun fern,
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Herunterstürzen in die äußerste
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Furchtbare Finsterniß, den Ort der Quaal,
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Für ihn bestimmt, ohn End, und ohn’ Erlösung.