Ii. Auf den II. Sontag des wider erscheinenden Richters. Oder den II. der Zukunft Christi. Luc. 21.

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Andreas Gryphius: Ii. Auf den II. Sontag des wider erscheinenden Richters. Oder den II. der Zukunft Christi. Luc. 21. (1650)

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Schaw't schaw't jhr Völcker schaw't/ die schweren wun-
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derzeichen!
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Das grosse Firmament/ der Himmel krafft zubricht.
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Der Monden steht in Blue! es schwind’t der Sternen Licht
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Man siht die klare Sonn in hellem Tag erbleichen.

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Die aufgeschwelte See wil über Berge reichen/
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Wer hört der Winde grim/ der Lüffte Rasen nicht?
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Ein jeder Mensch verschmacht/ vñ weiß nicht was er spricht
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Vor grosser Hertzens angst. Die rawen Felsen weichen.

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Auch zittert Berg’ vnd Thal O HERR der Herrligkeit
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Der du in Feur’ die Welt zu richten dich bereit.
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Hilff daß ich ja mein Hertz mit Sünden nicht beschwere!

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Weck auff HERR/ wenn mich sorg vnd sicherheit anfält:
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Daß wenn dein hartter Zorn einbricht die grosse Welt/
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Mich nicht der Donnerstral deß letzten Tag’s verzehre.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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