XlIX. Ewige Frewde der Außerwehlten

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Andreas Gryphius: XlIX. Ewige Frewde der Außerwehlten (1650)

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O! wo bin ich! O was seh' ich! wach ich! treumt mir? wie
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wird mir
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IeSV! welcher wollust Meer/ überschwemmt mein frö-
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lich Hertz/
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Welt Ade! glück zu mein trost! gutte Nacht todt angst vnd
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schmertz/
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Ich find alles. alles lern ich! alles schaw’ ich HERR in die

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Ich zuschmeltz in lautter wonne!
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O wie herrlich ists hier seyn! Erde deine Frewd ist schertz!

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IeSu! ewig-gläntzend Licht! (tunckel ist der Soñen kertz!)
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Ach! wie funckeln deine Scharen! Sternen fliht! hier schim-
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mern wir.

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Jhr die jhr glutt vñ Schwerd verlacht! ob schon ewer Leib
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wurd staub vnd aschen/
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Jhr die jhr ewer reines kleid habt in dem Blutt deß Lambs
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gewaschen/
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Rufft Halleluja! Halleluja! frewd vnd leben!

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Dir dreymal einig Ewigkeit; die alles in allen allmächtig
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regiret:
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Sey vnaußsprechlich Lob vnd ruhm/ vnd Ehre die dir nur
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alleine gebühret.
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Dir/ die sich ewig/ (Halleluja!) vns wil geben.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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