XxX. H. Eliæ Æbelij vnd Jungfr. Barbar æ Gerlachin Hochzeit

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Andreas Gryphius: XxX. H. Eliæ Æbelij vnd Jungfr. Barbar æ Gerlachin Hochzeit (1650)

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Bjßher/ hört ich allein Mein werther Freund euch singẽ:
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Wofern es singen heißt/ wenn nicht geferten sind/
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Schawt wie der Himmel Euch zu newen danck verbind/
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Der zu Violl vnd Laut/ die liebe Brautt muß bringen/

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Woll. Last die bälge gehn! nun wird die Orgel klingen!
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Stell’t lange pausen eyn/ singt hurtig nicht zu lind
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Den Euch bequemen Baß. Wenn jhr Tenor sich find
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Wird letzlich der Discant sich in die tripel schwingen.

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Der Alt/ so jtzt noch ruht/ vnd was die kluge
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Vor Stücklin mehr erdacht/ drauff man so trefflich hält
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Wird schon zu rechter zeit sich ins Concert auffmachen.

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Wol dem/ der also singt! wie viel gewündschter Lust/
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Ist/ dunckt mich ewer Hertz Herr Aebel jhm bewust:
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Wie wird die Jungfer Brautt doch den so Gerne lachen.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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