XxII. ANNÆ MARIAE GRYPHIAE Todt

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Andreas Gryphius: XxII. ANNÆ MARIAE GRYPHIAE Todt (1650)

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Dv bist den/ du bist hin! Der Himmel gönte dich
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Der Erden weiter nicht/ die Tugend kaum mehr kennet/
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Darin man Laster preist/ vnd Sünde from seyn nennet/
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Die auß gejagte zucht nam deine Seel zu sich.

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Du gibst den gutte Nacht so vnversehns/ weil ich
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In fernem Elend bin/ dein Eh-stand wird getrennet

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Eh’ recht dein Hochzeit licht (holdseelige!) verbrennet
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Weil mich dein

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Was kan abwesend Ich mehr alß dich selbst beweynen
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Vnd deine zarte Frucht/ die als sie wolt erscheinen
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Die schwachen Augen schloß vnd deine Seel entband.

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Man wündscht einmal zu sehn die Frömigkeit gebähren:
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Alß welche nichts der welt/ denn Tugend kan gewehren.
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Doch ach! den wundsch durchstrich der Parcen strenge
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Hand.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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