Ix. Johannis Chrysostomi Worte. Tom. V. Epist. 3. ad Cyriac

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Andreas Gryphius: Ix. Johannis Chrysostomi Worte. Tom. V. Epist. 3. ad Cyriac (1650)

1
Deß Keysers Fraw' ergrimm't: Gedult kan überwinden.
2
Sie jagt mich auß der Statt: deß Herren ist die Welt
3
Sie schneidet der Prophet/ ward durch die quaal gefällt/

4
Sie hat das Meer; im Meer Kan Jonas rettung finden-
5
Sie drewt mit glutt: die nicht die Knaben könt entzünden.
6
Mit Löwen: Daniel wurd durch sie frey gestellt/
7
Mit Steinen:
8
Sie zuckt das Schwerdt: das vor den Täuffer kont entbinden/

9
Sie greifft nach meinem Gutt: Verlust ist mein gewinn
10
Bloß kam ich auff die Welt: blaß fahr ich wieder hin/
11
Sie schmäht: diß ist der ruhmb der Seelen die Gott lieben-

12
Sie schlägt mein bitten auß: der Himmel nimmt es an-
13
Sie wegert mir verhör; jtzt hört mich jederman.
14
Sie bann’t: ich bin ins Buch deß Lebens eingeschrieben-

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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