ViI. S Icut uri nata ligna, nata messis demeti, Sic ab alta lege fati, ferre nos mortalia Ad Cruces & ad flagella NVMEN, alvus projicit. Eccepræit Imperator. quid deccbit militem?

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Andreas Gryphius: ViI. S Icut uri nata ligna, nata messis demeti, Sic ab alta lege fati, ferre nos mortalia Ad Cruces & ad flagella NVMEN, alvus projicit. Eccepræit Imperator. quid deccbit militem? (1650)

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Das Holtz das für dir grün't/ wird zu der glut erkohren.
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Die krumme Sichel wird auff reiffe Saat gewetzt,
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Die Preß ist vor die Traub/ ein Löwe wird gehetzt.

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Der Vogel hat im flug/ offt seinen flug verlohren.

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Man wird mit dem beding’ auff diese welt gebohren/
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Zu tragen was der schluß deß Htmmels auffgesetzt.
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Wer sterblich/ wird von dem was sterben heist/ verletzt.
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Der Todt vnd fall hat sich auff fleisch vnd stehn verschworen.

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Gott stellt sich in die Erd’ auff Creutz vnd Geisseln eyn.
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Der Mutter Leib gebahr in armuth Jhn zur pein.
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Er schloß in höchster Angst das schmertzen volle zagen.

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Was sucht ein blosser Mensch/ wenn
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Begehrt der Kriegsman Rast/ wenn man den Fürsten
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schlägt
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Der Feld Herr/ schaw/ geht vor/ was soll der Knecht nicht wa-
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gen.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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