XlIII

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Georg Herwegh: XlIII (1841)

1
Ich stand auf einem Berg, da hört' ich singen
2
Zur Linken plötzlich ernste, trübe Lieder;
3
Ein Opfer war es für die Erde wieder,
4
Ich kannte wohl der Glocken dumpfes Klingen.

5
Zur Rechten sah ich einen Säugling bringen;
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Wie eines Schmetterlinges bunt Gefieder,
7
Viel lust'ge Bänder wehten auf und nieder,
8
Ein Glöckchen wollt' vor Freude schier zerspringen.

9
Die Andacht wagt' kein Wesen rings zu stören:
10
Die Herden hielten still auf ihren Weiden,
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Wie fromme Beter flüsterten die Föhren.

12
Als ob die Glocken sich umarmt, die Beiden,
13
Konnt' ich bald Einen süssen Klang nur hören
14
Und Tod und Leben nicht mehr unterscheiden.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Georg Herwegh
(18171875)

* 31.05.1817 in Stuttgart, † 07.04.1875 in Lichtental

männlich, geb. Herwegh

revolutionärer deutsch-schweizerischer Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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