XxVI. An Lucinden

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Andreas Gryphius: XxVI. An Lucinden (1650)

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Was ist der zarte Mund? ein Köcher voller Pfeile
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Durch die manch weiches
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Der Augen heller glantz wird flammen gleich geschätzt/
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An welchen jeder sich verbrennt in kurtzer weile.

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Die wunderschönen Haar sind feste liebes seile/
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Wer durch der Stirnen glantz nicht wird in euch verhetzt;
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Wer sich den Lilien der
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Muß doch gewertig seyn daß jhn die Hand ereile.

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So sprecht jhr/ vnd ist war/ wer vol von zunder steckt
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Wird leicht zu böser lust/ vnd ewrer lieb erweckt/
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Man kan zu

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Wer aber bey sich selbst/ was jhr für löblich acht
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Ew’r mehr denn falsches hertz’ vnd schwartz gemüt be-
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tracht.
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Denglaubt mir/ werdet jhr Lucinde nicht entzünden.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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