XvI. In Viri admodum Reverendi Excellentißimi. M. MICHAELIS EDERI, Ecclesiæ Gynæcopolitanæ Pastoris & Inspe- ctoris dignissimi Praxin fidei

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Andreas Gryphius: XvI. In Viri admodum Reverendi Excellentißimi. M. MICHAELIS EDERI, Ecclesiæ Gynæcopolitanæ Pastoris & Inspe- ctoris dignissimi Praxin fidei (1650)

1
Jm ende dieser welt/ nun Trew vnd Lieb erkalt
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Nun wahre Redligkeit/ vnd Tugend will verschwinden/
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Nun man vom Christenthumb schier nichts kan übrig finden/
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Nun Heiligkeit/ vnd Recht vnd Gottesfurcht veralt/

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Verdrückt jhr wie jhr mögt/ die rasende gewalt
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Die alles vberfelt/ die starcke macht der Sünden.
7
Jhr zeiget/ was mit GOtt die Menschen kan verbinden
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Des Glaubens eigenschafft/ vnd lebende gestalt.

9
Jhr lehret das vmbsonst/ nichts thun/ vnd alles wissen;
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Daß leiden/ daß Gedult den Himmel auff kan s
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Vnd daß der nicht ein

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Wie selig seid jhr doch weil euch die Ehrenkrone/
13
Die wissen nicht allein er langt für Gottes Throne
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Der Printz der Ewigkeit schon würcklich vbergibt.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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