ViII. Es ist alles eitel

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Andreas Gryphius: ViII. Es ist alles eitel (1650)

1
Dv sihst/ wohin du sihst nur Eitelkeit auff Erden.
2
Was dieser heute bawt/ reist jener morgen eyn:
3
Wo jtzund Städte stehn/ wird eine Wiesen seyn
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Auff der ein schäfers Kind wird spilen mit den herden.

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Was jtzund prächtig blüht sol bald zutretten werden.

6
Was jtzt so pocht vnd trotzt ist morgen Asch vnd Bein.
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Nichts ist das ewig sey/ kein Ertz kein
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Jtzt lacht das glück vns an/ bald donnern die Beschwerden.

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Der hohen thaten ruhm muß wie ein Traum vergehn.
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Soll denn das spiel der zeit/ der leichte Mensch bestehn.
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Ach/ was ist alles diß was wir köstlich a

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Als schlechte nichtigkeit/ als
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Als eine wiesen Blum/ die man nicht wider findt.
14
Noch wil was ewig ist kein einig Mensch betrachten.

(Gryphius, Andreas: Teutsche Reim-Gedichte. Frankfurt (Main), 1650.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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