5. Die veränderlichen Triebe der menschlichen Alter

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Abraham Gotthelf Kästner: 5. Die veränderlichen Triebe der menschlichen Alter (1759)

1
Nach Puppen wird das Kind sich sehnen,
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Der muntre Jüngling nach der Schönen,
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Der Ruhm erhitzt des Mannes Fleiß,
4
Und Gold begehrt der matte Greis.
5
Bei so veränderlichen Trieben,
6
Wer wird sein wahres Glücke lieben?
7
Nur Der, der Schönen, Ruhm und Geld
8
Für Puppen der Erwachsnen hält.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Abraham Gotthelf Kästner
(17191800)

* 27.10.1719 in Leipzig, † 20.06.1800 in Göttingen

männlich, geb. Kästner

deutscher Mathematiker und Epigrammdichter

(Aus: Wikidata.org)

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