Mein Lied besingt den Held, den Degen, Muth und Schlacht

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Justus Friedrich Wilhelm Zachariä: Mein Lied besingt den Held, den Degen, Muth und Schlacht Titel entspricht 1. Vers(1751)

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Mein Lied besingt den Held, den Degen, Muth und Schlacht
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In Jena fürchterlich, in Leipzig frech gemacht.
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Der, wenn man ihn erzürnt, ein ganzes Heer bekriegte,
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Und wenn er focht, auch schlug, und wenn er schlug, auch siegte.
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Ich singe, wie er hat so manchen Feind bekämpft;
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Wie sein berühmter Stal des Stutzers Stolz gedämpft,
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Den er, als er ihn sah, erst höhnte, dann bestritte,
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Und da er ihn bezwang, voll Furcht aus Leipzig ritte.
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Wirf einen Blick auf mich, du Geist der Schlägerey,
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Damit mein Heldenlied des Helden würdig sey:
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So wird die Nachwelt noch aus diesen Blättern lesen:
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Wie schön sein letzter Sieg, wer Raufbold einst gewesen.
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Da, wo die Pleiße sich mit krummen Fluthen schlingt,
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Und durch das ebne Feld und grüne Flächen dringt,
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Liegt eine stolze Stadt, die sich wie Tyrus
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Die durch die Musen prangt, und durch den Handel steiget;
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Von der nahm man bereits der Thürme Spitzen wahr;
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Die Dächer stellten sich erst Raufbolds Augen dar,
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Darauf kam ihm die Pracht von einzeln Häusern nahe,
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Bis er zuletzt die Stadt in vollem Glanze sahe.
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Ein Spornstich und ein Fluch beflügelten sein Roß;
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Der großen Peitsche Knall macht, daß es fliegend schoß;
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Er jagt es schäumend fort, und fast im Augenblicke
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Legt er den halben Theil des letzten Wegs zurücke.
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Es war ein jenisch Pferd. Es flog mehr, als es lief;
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Ihm war kein Weg zu schmal, kein Graben war zu tief;
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Es sprengt ihn muthig durch; im Laufen und im Setzen
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Erfüllt es Wink und Ruf, dem Reuter zum Ergetzen.
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Sechs Meilen war es schon in vollem Lauf gerennt;
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Es rauchte vor Begier, sein Fuß lief noch behend,
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Die Mähnen flatterten, als es in seinem Traben
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Auf einmal stutzig wird. Es setzt durch Busch und Graben,
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Schlägt wiehernd hinten aus; ein weißer dicker Schaum,
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Der sein Gebiß bedeckt, fließt auf den rothen Zaum.
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Und schnaubend steht es still. Halt, Raufbold, laß es stehen,
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Sein klärers Auge sieht, was deines nicht gesehen.
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Ein Kobold steht vor ihm. Ein jeder Renommist
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Hat diesen Geist um sich, der ihm zum Schutzgeist ist.
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Er war auch Raufbolds Schutz. Auf allen seinen Wegen
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Sah man ihn um ihn her die leichten Schwingen regen.
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Da er aus Jena wich, hat er die dünne Luft
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Um ihn herum verdickt in einen dunkeln Duft.
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Ein Nebel war um ihn, der ihn dem Blick versteckte,
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Damit kein Feind von ihm den fernen Weg entdeckte.
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Nun sah er, doch zu spät, das seltne Leipzig nah;
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Er merkt, daß Raufbolds Blick mit Lust die Thore sah.
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»ha! dacht er bey sich selbst, du denkst daselbst zu bleiben?
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Nein, Feiger, meine List soll dieß schon hintertreiben.
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Wie leicht vergässest du den Renommistenstand!
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Wie leicht wärst du verführt, wie leicht wärst du galant!
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Nein! dieß erlaub ich nicht«! Er sagts, und lähmt dem Pferde
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Den sonst zu schnellen Fuß. Es stürzt und fällt zur Erde.
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So gleich springt Raufbold ab. »Vermaledeytes Thier!
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Und du auch fällst mir um?« schrie er voll Rachbegier.
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Er schwört, er schreyt, er peitscht und schlägts mit eignen Händen,
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Doch es lag, wie es fiel, entkräftet, lahm an Lenden.
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Dieß sah er Unmuthsvoll. Er flucht auf diesen Fall:
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»wärst du, o Bestje! nur in des Philisters Stall,
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Und hätt ich seiner Hand dich erstlich übergeben;
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So möchtest du hernach verrecken oder leben.«
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Indem so sah es ihn mit matten Blicken an,
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Als spräch es: schone mich, da ich nicht laufen kann!
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Sein Finger streichelt es, bis es zu stehn begonnte,
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Doch war es so geschwächt, daß es kaum schreiten konnte.
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Gespornt geht Raufbolds Fuß mit Unmuth neben her;
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Er führt den müden Gaul. Wie wird das Gehn ihm schwer!
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Die Stiefeln drücken ihn; doch er muß sich bequehmen,
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Bis dicht an Leipzigs Thor den Weg zu Fuß zu nehmen.
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Hier flieht zuletzt die Schmach, die ihn begleitet hat;
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Hier wendet sich die Noth, kurz vor der großen Stadt.
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Das Schicksal wollte nicht, daß den das Gehn verletzte,
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Der wie ein Menzel
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Er sah kaum, daß sein Roß in etwas wieder sprung,
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Als er sich ganz erfreut auf dessen Rücken schwung;
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Und da er wieder frey sich in den Sattel wagte,
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Frey in den Biegeln stund und durch die Thore jagte.
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Mit klatschendem Geräusch ritt er in Leipzig ein.
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Die Schatten herrschten schon, doch heller Lampen Schein
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War an den Wänden hier, was an den Himmelssphären
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Bestralte Sterne sind, die Nacht und Dunst verklären.
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Ein Gasthof, dem ein Hecht ein blauer Zierrath war,
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Stellt ihm Wirth, Lagerstatt, ein eignes Zimmer dar.
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Er setzte sich und warf mit grimmiger Geberde,
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Den Degen auf den Tisch, die Handschuh auf die Erde.
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»armselger! rief er aus: in Leipzig bist du nun.
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Ja hier, wo alles ruht, wird auch dein Degen ruhn.
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Wer wird dich, Renommist, allhier zu nennen wagen;
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Hier, wo man fast nicht weis, daß Pursche
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Ach! Jena, denkt mein Herz an deine Lust zurück:
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O! wie beseufz ich nicht mein widriges Geschick!
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O! Schicksal, war denn dieß dein mir geneigter Wille?
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O! Schnurren
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Und warf sein schweres Haupt in die gehöhlte Hand;
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Die starren Augen sahn verwirret nach der Wand.
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Der Huth, den er bald hoch, bald tief, bald anders rückte,
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Und jeder Blick verrieth, daß ihn die Schwermuth drückte.
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Drauf greift er mit der Faust an den geschärften Stahl,
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Der auf dem Tische lag, zieht ihn und wetzt dreymal,
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Haut dreymal in die Luft und schleudert ihn im Grimme
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Entblößet von sich weg, doch ohne Wort und Stimme.
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Indem tritt voller Furcht die Jungemagd herein;
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Ihr Angesicht erblaßt bey seines Degens Schein;
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Ihr Herz klopft voller Angst vor seinen trotzgen Minen,
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Die ihr zum Unglück schnell, zum Tödten willig schienen.
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»geht hin, spricht er zu ihr, hohlt mir von Jena drey;
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Sprecht, daß ein guter Freund hier angekommen sey,
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Der sie zu sehn verlangt; ihr findt sie in der Krone,
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Doch seyd gleich wieder da, sonst geb ich euch zum Lohne –«
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Sie eilt mit Schrecken fort; die Stimme, die es sprach,
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Ließ in der feigen Brust nichts, als Entsetzen, nach;
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Die Drohung machte sie, statt ihrer Neigung, flüchtig;
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Sie richtet alles aus, zwar voller Furcht, doch richtig.
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Dieß Kleeblatt, das er schon in Jena wohl gekannt,
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Mit welchem er vorlängst sich Brüderchen genannt,
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Das ihm die Jungemagd so schleunig rufen sollte,
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Und er in seiner Noth am ersten sprechen wollte,
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War itzt in Leipzigs Zucht; doch blieb es roh und wild;
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Ihr mürrisch Angesicht war der Verzweiflung Bild.
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Wer sich nur unterstund, sie kühnlich anzublicken,
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Dem drohte schon ihr Zorn von Sterben und Zerstücken.
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Ihr Stichblatt
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War, wie Medusens Schild
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In Leipzig blieben sie von Jena treue Glieder;
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Bey ihnen fand man nichts, als Bier, Tabak und Brüder.
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Drey Lasen
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Bey ihnen hieß vergnügt so viel, als wild und toll.
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Sie tranken nicht aus Durst. Ihr Trinken war ein Saufen,
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Ihr Spiel war ein Gezänk und ihre Freude Raufen.
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Die Dirne traf sie gleich, nach edler jenscher Art,
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Auf einem Zimmer an. Die Thüre war verwahrt.
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Sie klopft. Man ruft: herein! man macht ihr auf und fraget,
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Und jeder zieht sich an, und thut, was sie gesaget.
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Doch daucht es ihnen fremd, und jeder fragt und rieth:
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Wer nach dem blauen Hecht sie wohl so spät beschied.
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Doch keiner traf den Zweck; sie forschten, doch verdrossen;
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Des Schicksals ewigs Buch blieb unerklärt verschlossen.
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Sie gehn, und finden bald was erst verborgen war;
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Man öffnete die Thür und Raufbold stellt sich dar.
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So gleich sprang jeder zu: Herr Bruder! schrie ein ieder;
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Und jeder schlug den Arm um seines Freundes Glieder.
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»welch Schicksal führt dich her? rief endlich einer aus;
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Wie bleich, wie blaß bist du? kömmst du von einem Schmauß?
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Du kömmst von Jena? Ja! was machen die Scharmanten
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Bringst du auch einen Gruß von ieglichem Bekannten?
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Was Teufel, wie verwirrt liegt alles um dich her!
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Warum das Schwerdt entblößt? Was soll dieß Mordgewehr?«
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Doch Raufbold nöthigt sie: laßt euch zusammen nieder.
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Sie thatens und er sprach: »Ihr wißt es, werthen Brüder,
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Ihr wißt, wie oft mein Stal für Jena sich gewagt;
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Wie oft ich ganz allein der Schnurren Heer gejagt;
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Ihr wißt, wie sorgsam ich für eure Freyheit wachte,
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Wenn sie ein neu Edict uns zu entreißen dachte.
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Dafür hab ich den Lohn. Wißt, ich bin relegirt.
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Warum? weil ich mein Amt mit Ehr und Ruhm geführt.
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Dreymal hatt ich mich nun auf offnem Markt geschlagen,
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Und dreymal hatt ich auch den Ruhm davon getragen;
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Ich war bereits berühmt, in Stoß und Hiebe schnell;
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So störte meine Lust Prorector und Pedell.
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Man forderte mich vor; wie, Brüder, mußt ich schwitzen!
160
Ich both zwölf Thaler an; nichts konnte mich beschützen.
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Ich sollt, ich mußte fort; ein Zettel an der Thür
162
Und der am schwarzen Brett, die beyde riethens mir.
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Nun bin ich, wie ihr seht, in dieses Nest gekommen;
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Jedoch recht mit Verdruß hab ich den Weg genommen.
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Was ist nunmehr zu thun? Ihr Brüder, rathet mir,
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Verlaß ich diesen Ort, wie? oder bleib ich hier?«
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Wie, wenn ein großes Volk von Rednern wird beweget,
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Sich der zu der Partey, der zu der andern schläget;
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Ein murmelndes Getöß die stille Luft durcheilt,
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Die Zwietracht drauf das Volk in zwo Parteyen theilt,
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Davon die eine will, was jener Mund verneinet,
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Bis sich zuletzt das Heer der Streitenden vereinet:
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So war auch hier der Streit in Raufbolds Gegenwart.
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Der eine sprach, zieh fort, dem andern schien dieß hart,
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Und Raufbold war auch selbst, doch insgeheim, entschlossen,
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Von Leipzig nicht zu gehn, bis er es recht genossen.
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Zuletzt fing einer an: »Hört, was mein Anschlag ist;
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Herr Bruder, höre zu. Du bist ein Renommist.
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Dieß ist genug, bleib hier; es wird dich nicht gereuen,
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Man wird dich eher hier, als dort in Jena, scheuen.
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Bleib da, dieß ist mein Rath, besieh erst diesen Ort.
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Gefällt er dir, so bleib; wo nicht, so reise fort.
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Seht, sprach der Dritte drauf, seht doch die großen Thaten
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Könnt ihr der Dinge Reih und ihren Zweck errathen?
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Verhindert euer Rath des künftgen Schicksals Wuth,
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Daß das, was es beschließt, unwiedertreiblich thut?
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Nein, dieses könnt ihr nicht; und doch seyd ihr beflissen,
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Durch einen magern Schluß das Künftige zu wissen.
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Ein jeder thue das, was ihm erlaubt bedünkt,
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Der allerbeste Rath ist dieser: Brüder, trinkt!«
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So sprach er und ihm wird der andern Wort gegeben:
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»ja, Bruder, du hast recht, du und dein Rath soll leben!«
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Sogleich rief Raufbold laut: schafft Bier! der Hausknecht kam,
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Der in den krummen Arm zwo grüne Lasen nahm;
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Er brachte Bier, Tabak, zwo Karten und vier Pfeifen,
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Und dann das schönste Stück, ein Paßglas
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Zween Vögel, die so oft die Chronicken geziert,
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Zween Vögel, welche stets mit Rittern Krieg geführt,
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Die zierten dieses Glas, wie sie ein Pfeil verfehlet,
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Und dann der Ritter sie mit seiner Lanz entseelet.
201
»nun, Brüder, rief der Wirth, zieht eure Kleider aus,
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Denn heute geb ich euch den jenschen Abschiedsschmaus.«
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Er sagts, und man gehorcht; so gleich lag auf dem Tische
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Stock, Kleider, Handschuh, Huth, in seltsamem Gemische.
205
»gebt Achtung, rief er aus, gebt Achtung, folget mir!«
206
Und alsobald füllt er das große Glas mit Bier;
207
Er säuft dem ersten zu, aufs Wohlseyn der Scharmanten,
208
Und leert es eher aus, als sie sich dankbar nannten.
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Es war den Augenblick von neuem angefüllt,
210
Daß der gethürmte Schaum bis in die Höhe quillt.
211
Man folgt ihm treulich nach; man leert es auf zween Züge,
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Und wer am besten zog; gewann in diesem Kriege.
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Das Bier bewies die Kraft; es ward nun frey erzählt,
214
Was man vor kurzer Zeit noch insgeheim verhehlt.
215
Toback und Saufen macht, daß die sich Freunde nennen,
216
Die vor und nach dem Schmaus sich nur als Feinde kennen.
217
»fürwahr, hub einer an, den Ruhm hat diese Stadt,
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Daß sie bey Pracht und Schmuck auch schöne Mägdchen hat.
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Kennt ihr die Rothmündinn? die ist so schön zu nennen,
220
Daß wer sie nur erblickt, gleich muß in sie entbrennen.«
221
Drauf malt er ihr Gesicht mit solchen Farben ab,
222
Daß eines jeden Kopf ihm nickend Beyfall gab.
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Raufbolden hatte selbst ihr Bild vor andern allen,
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Die er noch je gesehn, auch unbekannt gefallen.
225
Doch er verstellte sich, und sprach nur: Ist sie schön?
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Wohlan! so lebe sie! und trank ihr Wohlergehn.
227
Die andern riefen: hoch! daß das Gemach erschüttert,
228
Und auf dem nassen Tisch das grüne Paßglas zittert.
229
Wie, nach Homers Bericht, wenn in dem Trojerstreit,
230
Mars, gleich zehntausend Mann, aus Schmerz der Wunde schreyt,
231
Das ganze Heer erbebt, nebst Bergen, Thal und Felsen:
232
So bebt auch hier der Saal von vier Studentenhälsen.
233
Es steigt zu gleicher Zeit ein blauer Tabacksduft
234
Aus dem gefüllten Rohr und balsamirt die Luft;
235
Die Wirbel drehen sich auf wunderbare Weise,
236
Wie in Cartesens Luft die länglicht runden Kreise.
237
Der Wächter rief Ein Uhr, o unbarmherzger Ton!
238
O neidscher Seigerschlag
239
Recht, man gehorcht dir nicht; ein Hoch, ein Lomberspielen
240
Macht, daß die Augen nicht den Trieb zu schlafen fühlen.
241
Man trank nach alter Art und jenscher Eigenschaft,
242
Auf die Bestätigung der alten Brüderschaft.
243
Dieß daurte, bis das Aug, am rothen Horizonte,
244
Des grauen Morgens Licht geschwächt erblicken konnte.
245
»nun, Brüder, ist es Zeit, brecht auf, es ist vier Uhr:«
246
So sprach man, als man auf und von den Stühlen fuhr;
247
»laßt uns nach Hause gehn, der Schlaf scheint sich zu regen.«
248
Man taumelt auf, und sucht Stock, Kleider, Huth und Degen.
249
Doch eh man gänzlich schied, so füllte man das Glas
250
Noch einmal und recht voll mit braunem Gerstennaß.
251
Es lebe Bier und Wirth! er trank, im Augenblicke
252
Zerdrümmert er das Glas, es zitterten die Stücke.
253
Ein andrer nimmt den Rest der Pfeifen in die Hand,
254
Und wirft auf einen Tackt sie krachend an die Wand,
255
Daß der zerbrochne Thon fast alle Winkel füllte,
256
Und das bethörte Herz durch sein Zerdrümmern stillte.
257
Die wüste Lebensart erweckt selbst einen Scheu
258
In der Verwüster Herz. Sie gehen alle drey
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Halb taumelnd, halb verwirrt; bey jedem krummen Schritte
260
Erbebt der volle Leib und wankt bey jedem Tritte.
261
Man geht, man eilt zur Ruh, da andrer Aug erwacht,
262
Und ruft noch einmal aus: Herr Bruder, gute Nacht!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Justus Friedrich Wilhelm Zachariä
(17261777)

* 01.05.1726 in Frankenhausen, † 30.01.1777 in Braunschweig

männlich, geb. Zachariae

deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber

(Aus: Wikidata.org)

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