Ein Spieler, der zehntausend Gulden

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Gottlieb Konrad Pfeffel: Ein Spieler, der zehntausend Gulden Titel entspricht 1. Vers(1780)

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Ein Spieler, der zehntausend Gulden
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Mit Parolieren durchgebracht,
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Und auf sein Ehrenwort noch Schulden
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Für mehr als er besaß gemacht,
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Schlich mit Gesang, wie ein Franzose,
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Der heimlich flucht, vom Caffehaus,
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Und zog sein letztes Gut, die Dose,
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Die Grillen zu zerstreun, heraus.

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Da fleht um eine milde Steuer
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Ein Greis ihn an. Laß mich in Ruh,
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Sprach er, ich habe keinen Dreyer,
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Willst du Toback? so greife zu.
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Es ist nicht nöthig, daß ich nieße,
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Versetzt der Greis mit schlauem Spott,
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Man sagt mir täglich ohne Prise,
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Nur allzuhäufig: Helf dir Gott!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gottlieb Konrad Pfeffel
(17361809)

* 28.06.1736 in Colmar, † 01.05.1809 in Colmar

männlich, geb. Pfeffel

deutscher Schriftsteller, Kriegswissenschaftler und Pädagoge

(Aus: Wikidata.org)

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