Was Chloe doch wohl brauchen mag

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Gottlieb Konrad Pfeffel: Was Chloe doch wohl brauchen mag Titel entspricht 1. Vers(1775)

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Was Chloe doch wohl brauchen mag,
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Um immer so zu blühn,
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Wie kaum am schönsten Frühlingstag
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Aurorens Wangen glühn?

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Ich bin so weiß, und weißer noch
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Als sie, doch nicht so roth;
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Und ohne Rosen sind ja doch
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Die Lilien zu todt.

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Heut schien mirs, daß ihr Tityrus
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Sie röther noch geküßt;
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Da fiel mir ein, ob nicht ein Kuß
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Das Zaubermittel ist.

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Flugs ließ ich meinen Bruder mich
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Derb küssen, lief zum Teich
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Und sah hinein; doch bleich war ich,
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Und blieb auch leider bleich.

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Muß nicht vielleicht ein fremder Mund ...
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Ja, ja, das wird es seyn!
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Still! dort kömmt Hylas aus dem Grund;
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Soll ich? – Wohlan! – Doch nein! –

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Ey was! ich weiß, er wird es thun;
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Er ist der beste Hirt:
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Jüngst bracht er mir mein falbes Huhn,
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Das sich im Wald verirrt.

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Hm! hm! er hört und sieht mich nicht;
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Jetzt greift er nach dem Hut.
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O Wunder! ist nicht mein Gesicht
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Schon wirklich lauter Glut?

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gottlieb Konrad Pfeffel
(17361809)

* 28.06.1736 in Colmar, † 01.05.1809 in Colmar

männlich, geb. Pfeffel

deutscher Schriftsteller, Kriegswissenschaftler und Pädagoge

(Aus: Wikidata.org)

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