Aufgegebenes Thema: Ob die Music zu lieben, oder zu hassen sey?

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Sidonia Hedwig Zäunemann: Aufgegebenes Thema: Ob die Music zu lieben, oder zu hassen sey? (1727)

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Tobt, raßt und lästert immerhin,
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Ihr Feinde sanft und süsser Thöne!
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Was wird euch aber zum Gewinn?
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Spott, Schimpf, Verachtung und Gehöhne.
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Ihr, die ihr die Music veracht,
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Sagt, wer hat euch so toll gemacht?
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Ich sage toll, und das mit Rechte!
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Was hat euch die Vernunft verrückt?
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Was hat die Klugheit unterdrückt?
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Wie? werdet ihr der Thorheit Knechte?

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Ists möglich, daß sich die Vernunft
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Kan also sehr verblenden lassen,
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Daß man die so beliebte Zunft,
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Will schimpfen, tadeln, fluchen, hassen?
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Verwegner Schwarm! Vergifte Brut!
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Das Schicksaal müsse euer Blut
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Niemahls belustgen und vergnügen!
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Es sing und leyre eurem Ohr,
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Nur bittre Klage-Lieder vor,
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Und laß euch stets in Grillen liegen!

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So hoch als Rom durch Macht und Sieg,
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Kunst, Freyheit, Weißheit, Ehr und Sitten
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Vor andern Völkern aufwärts stieg,
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Und ihre Palmen abgestritten;
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So schlecht wird dieß von ihr gedacht,
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Daß sie die angenehme Macht
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Der reitzenden Music verhöhnet.
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Wenn dort ein Scyth sich nicht nach ihr,
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O Thorheit! sondern mit Begier,
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Nach seines Pferdes Wyhern sehnet.

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Ach Archimedes lebet noch:
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Wie aber? Bloß zu seiner Schande,
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Weil er sich lieber zu dem Koch,
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Als nach Apollens Söhnen wande.
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Philippus zürnte, da sein Sohn
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Den lieblich, zart und sanften Thon
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Der Sayten prieß, und selber spielte.
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Aemilian uns Scipio,
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Und Cato dachten gleich also,
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Weil jeder sie vor schändlich hielte.

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Tobt immerhin! und labet euch
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An Schimpf, Verachtung und Verspotten,
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Seyd immerhin an Thorheit reich;
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Ihr wißt sie doch nicht auszurotten.
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Es lebt und steigt doch die Music,
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So lang als Herschaft, Volk und Krieg
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Noch auf der Erden ist und bleibet.
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Und wenn schon alles bricht und fällt;
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So prangt sie doch in jener Welt,
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Wo sie ihr Wesen ewig treibet.

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Ihr Uhrsprung kame mit der Zeit;
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Der Himmel hat sie selbst gebohren.
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Drum hat der Herr von Ewigkeit,
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Sie auch zu seinen Dienst erkohren.
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Der Mensch auf diesem Welt-Gebäu
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Bezeugt, daß dieß wahrhaftig sey,
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Und singt von ihren Wunder-Gaben.
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Sie herrschet über Seel und Geist,
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Und wo sie ihre Anmuth, weißt,
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Da muß sie auch Verehrer haben.

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Wie angenehm hat doch der Schall
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Von Mirjams Pauken-Spiel geklungen?
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Wie lieblich hat nicht dazumahl
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Das Frauenzimmer drein gesungen?
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Das heilge Buch spricht warlich viel
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Von Davids und von Assaphs Spiel,
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Wie hoch sie die Music verehret.
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Sie sahen ihre Schönheit ein,
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Drum kunt es auch nicht anders seyn,
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Ihr Wachsthum ward durch sie vermehret.

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Weil jeder ihr Vergnügen sucht,
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Und unsre Brust ihr Reitzen fühlet;
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So nimmt der Sattan seine Flucht,
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Wenn David auf der Harfe spielet.
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Er hört, er merkt kaum ihren Thon,
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So zittert er, so graut ihm schon,
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Er muß aus Saulens Seele gehen
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So mächtig ist sie! seht! so muß,
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Der Höllen Fürst sich zum Verdruß
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Von ihr bald überwunden sehen.

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Des Orpheus schöner Leyer-Klang
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Kunt auch der Höllen Götter zwingen,
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Sein Spiel, sein Thon und sein Gesang
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Kunt seine Liebste wiederbringen.
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Was hat den Argus auf der Wacht
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Zum Schlaf, und um die Augen bracht?
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Mercur war mächtig durchzudringen.
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Legt man nicht den Sirenen bey,
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Daß ihr Gesang so reitzend sey,
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Auch selbst die Helden zu bezwingen.

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Erici Hofstat kan von ihr,
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Und ihrer Kraft und Wundern sagen.
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Arion hat der Harfen Zier
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Nicht wenig Ländern vorgetragen,
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Die Herzen stahl er durch sein Spiel,
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Das den Delphinen selbst gefiel,
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Die aus den wilden Wellen stiegen.
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Amphion rührt die Cythar an,
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So wird ihm alles unterthan;
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Er weiß die Hertzen zu besiegen.

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Vollkommne Kunst! mir fehlt die Kraft
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Dein herrlich Wesen zu entdecken.
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Was muß vor eine Eigenschaft,
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Macht, Geist und Schönheit in dir stecken!
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Du biethst den Zorn und Kummer Trutz,
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Und nimst die Traurigen in Schutz;
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Du bist der Sinnen Lust zu heisen.
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Du bist der Engel Zeitvertreib;
109
Du kanst der Menschen Seel und Leib,
110
Mit himmlischem Vergnügen speisen.

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Ihr Vögel schweigt, wenn sich im Wald
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Ein Virtuos im Spielen zeiget!
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Sein Strich, sein Schlag beweißt gar bald
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Wie seine Kunst euch übersteiget.
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Ihr Zorngen komt! und höret zu!
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So legt sich euer Grimm zur Ruh.
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Komt! Hier verliehrt sich das Betrüben.
118
Hier wird der Boßheit Wuth gehemt;
119
Das Herz von Freude überschwemt:

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Fragt nicht wo Virtuosen seyn
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Die also reitzend spielen können?
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An Börnern stellt sich einer ein.
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Der Ruf will Ihn dieß Zeugniß gönnen.
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Der Phöbus selbsten spielt durch Ihn:
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Kaum will Er an den Sayten ziehn,
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So schweigen Flüsse, Bach und Quellen.
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Es regt sich nichts, die Luft ist still,
128
Kein Vogel in den Wolken will
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Sich seiner Kunst entgegen stellen.

130
Wenn
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So kan er alle Herzen rühren,
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Kein Schlaf wird in der Nacht verspührt,
133
Man horcht an Fenstern und an Thüren.
134
Durch Deine Kunst stellt man an Dir
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Sich einen andern Orpheus für.
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Dieß muß mir jeder Beyfall geben.
137
Zum Schluße merck den Wunsch genau:
138
Es müsse
139
Und die

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Sidonia Hedwig Zäunemann
(17111740)

* 15.01.1711 in Erfurt, † 11.12.1740 in Plaue

weiblich

deutsche Dichterin

(Aus: Wikidata.org)

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