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Weg tanzen, scherzen, spielen!
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Weg Putz und Zärtlichkeit!
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Worauf das Aug der Jugend pflegt zu zielen,
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Was Ruhm und Ehre schenket,
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Woran die Nachwelt denket,
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Zum Ehren-Gipfel bringen;
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Zum ersten kan mirs durch den Kiel,
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Zum andern durch das Schwerd gelingen.
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Tugend, Tapferkeit und Schweiß,
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Schenken Ehre, Ruhm und Preiß.
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Drum laß ich mir vor allen
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Auch diese wohlgefallen,
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Und sage auf der Klugheit ihr Geheiß.
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Die Tapferkeit erwirbet Ruhm und Preiß
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Der Schriften und der Bücher lesen;
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Ich lasse ihnen gern das Wesen
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Der klügsten Männer wohl erkennen,
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Und vor dem Buch und Pult viel Oel verbrennen.
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Man lasse mir nur meinen Degen,
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Mit diesem geh ich meinem Feind,
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Erhitzt, getrost, voll Muth und Tapferkeit entgegen.
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Ich will nicht rasten oder ruhn,
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Ich kan denn meinem Willen ein Genüge thun.
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Ich gehe auf den Feind, wär er auch noch so groß,
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Beherzt und kühn, mit gleichem Entzweck loß.
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Mein Arm soll ihn verderben,
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Sein Todes-Schweiß und Blut,
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Soll meinen Degen färben.
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Und dieses soll mein Ruhm und Purpur heisen.
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Und die Feinde dämpfen,
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Ist die allerschönste Ehr.
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Schlagen, streiten, ringen
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Kan uns Palmen bringen.
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Drum so will ich bey dem Herr,
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Und die Feinde dämpfen,
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Denn dieß bringt die größte Ehr.
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Hier freu ich mich die Stadt mit zu bestürmen,
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Und bin vergnügt, wenn ich nach ihren Thürmen/
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Die Kugel richten soll.
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Die Mauren, Schlösser und Paläste
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Sind vor den donrenden Carthaunen nicht zu feste.
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Dort thue ich zur rechten Hand
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Den Feinden starken Widerstand.
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Mein Stahl soll bald durch ihre Schwerder dringen,
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Mit Freuden höre ich die scharfen Sebel klingen,
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Ich scheue weder Schläge, Hieb noch Blut,
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Ich bin beym Flug der Kugeln wohlgemuth.
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Ich fürchte wahrlich auch
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Mich im geringsten nicht vor Pulver und vor Rauch.
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Kurz, ich will mir bey Kugeln und bey Fahnen,
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Bey Waffen, Panzer, Spieß und Degen,
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Den Weg zum Ehren-Tempel bahnen;
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Und ist mein Arm den Feinden überlegen;
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Ja, kan ich meine Hand, dem Degen und Chamaschen
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Mit meiner Feinde Blute waschen;
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So wird man mich ins Held-Register schreiben,
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Ich werde stets im Angedenken bleiben.
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Und solt die Wahlstat auch die Seele von mir nehmen,
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So werd ich warlich mich des Bettes gar nicht schämen.
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Die Wahlstat ist das Ehren-Bette,
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Wer darauf stirbt, der stirbet schön.
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Die allerstärkste Gnaden-Kette
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Kan keinen nicht so herrlich stehn,
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Als wie das Blut, das diesen schmücket
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Der hier den Geist zum Himmel schicket.
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Die Wahlstat ist das Ehren-Bette,
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Wer darauf stirbt, der stirbet schön.