1
Niemand schwatze mir vom Lieben und von Hochzeitmachen – – vor,
2
Cypripors Gesang und Liedern weyh ich weder Mund noch – – Ohr.
3
Ich erwehl zu meiner Lust eine Cutt- und Nonnen – – Mütze,
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Da ich mich in Einsamkeit wieder manches lästern – – schütze.
5
Ich will lieber Sauer-Kraut und die ungeschmeltzten – – Rüben
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In dem Kloster, vor das Fleisch in dem Ehstands-Hause – – lieben.
7
Mein Vergnügen sey das Chor, wo ich sing und beten – – tuhe,
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Denn dasselbe wirkt und schafft mir die wahre Seelen – – Ruhe,
9
Will mir den gefaßten Schluß weder Mann noch Jüngling – – glauben,
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Immerhin, es wird die Zeit euch doch diesen Zweifel – – rauben.
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Geht nur hin, und sucht mit Fleiß Amors Pfeile, Amors – – Waffen,
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Und geberdet euch darbey als wie die verliebten – – Affen!
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Dorten stund in einem Carmen auf den Herrn von Ober – – nütz:
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Kriegt das schöne Jungfer-Röckgen einen Flecken, Ritz und – – Schlitz,
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So muß auch der Jungfern Glück und die edle Freyheit – – weichen,
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Und dargegen sucht die Angst sich gar eilend einzu – – schleichen.
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Dieser Vers hat recht gesagt, Jungfern können kühnlich – – lachen;
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Dahingegen manches Weib sich muß Angst und Sorge – – machen.
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Kriegt die Noth durch Gegen-Mittel eine Lindrung und ein – – Loch,
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Ey, so währt es doch nicht lange, und man schauet immer – – noch
21
Eben so viel Bitterkeit als in Erfurt Mannes – – Krausen,
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Leid und Trübsal, Gram und Pein will die armen Weiber – – zausen.
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Kriegt ein Weib von ihrem Mann manchen Tag ein Dutzend – – Mäulgen,
24
Ey! so sagt, was folgt darauf? Uber gar ein kleines – – Weilgen
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Brennt des Mannes Zorn wie Feuer, und er schwöret beym – – Parnaß:
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Frau! ich werde dich noch prügeln, oder stecke dich ins – – Faß.
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Dieser Weiber Noth und Pein will ich mich bey Zeit ent – – schlagen,
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Denn so darf kein Herzens-Wurm jemahls meine Seele – – nagen.
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Drum so sag ich noch einmahl: Gute Nacht, du Scherz und – – Küssen,
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Ich will deine Eitelkeit bis in meine Gruft ver – – missen.