Als auf höchstem Befehl des Allerdurchlauchlauchtigsten, Großmächtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Georgs 2. Königs von Groß-Brittannien, Frankreich und Irrland, Beschützers des Glaubens, Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg, des Heil. Römischen Reichs Erz-Schatzmeisters und Churfürstens etc. die von Höchst-Denenselben neu-aufgerichtete Academie Georg-Augusta

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Sidonia Hedwig Zäunemann: Als auf höchstem Befehl des Allerdurchlauchlauchtigsten, Großmächtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Georgs 2. Königs von Groß-Brittannien, Frankreich und Irrland, Beschützers des Glaubens, Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg, des Heil. Römischen Reichs Erz-Schatzmeisters und Churfürstens etc. die von Höchst-Denenselben neu-aufgerichtete Academie Georg-Augusta (1727)

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Athen, das sonst in Flor gegrünt;
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Liegt längstens unter Asch und Steinen.
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Ihr Musen klagt! es hat verdient,
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Daß wir sein Grab noch jetzt mit heiser Fluth beweine.
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Wo ist sein Glanz? wo ist sein Ruhm?
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Getrost! GEORG, das
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Will euch mit Freude überschütten;
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Er baut und schenket euch ein ander Heiligthum,
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Ihr dürft nur an die
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Daselbsten sehet ihr

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Der Phönix, dessen seltne Frucht
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Den Ruhm Arabiens vermehret,
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Nimmt zwar durch Rauch und Dampf die Flucht,
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Bis ihn die Gluth verschlingt u. seinen Leib verzehret;
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Allein aus seinem Aschen-Berg
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Wird oft ein schönerer gebohren;
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Gieng Griechenlands Athen verlohren;
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So ist
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Hat aus erleuchtem Geist ein größres angeleget.

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Ihr Musen jauchzt! es ist geschehn!
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In eurem Tempel seht ihr nun
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Die Priester an Altären dienen;
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Nun werden eure Lorbern grünen;
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Ihr schauet euer Volk auf seinen Knien ruhn:
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Ihr seht, wie treu sie sich verbinden,
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Auf diesem Opfer-Heerd den Weyhrauch anzuzünden.

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Der Tempel raucht, die heilge Gluth
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Steigt voller Flammen nach den Sternen.
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Nun wird man mit vergnügtem Muth
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Den Weg zur Wissenschaft und Weisheit finden lernen.
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Hier ist der Delphos, wo man Rath
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In zweifelhaften Sprüchen findet.
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Hier wird der Pharus angezündet,
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Davon Europa stets den Glanz zu hoffen hat.
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In dieser Werkstatt guter Künste,
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Erlanget jedermann die herrlichsten Gewinste.

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Wie mächtig wird hier der Verstand
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Verklärt, erleucht und ausgeheitert!
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Des Willens toller Widerstand
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Findt seine Besserung; die Weisheit wird erweitert;
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Man übt die forschende Vernunft
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In mancherley verborgnen Dingen,
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Die grossen Nutz und Vortheil bringen;
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Dadurch vermehret sich der Weisen edle Zunft.
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Hier giebt man sich mit viel Vergnügen
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In eine Dienstbarkeit, um desto mehr zu siegen.

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Was man dem Orpheus angedicht,
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Als hab er Thiere zähmen können:
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Das wird hier in der That verricht;
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So manches wildes Herz muß man jetzt sittsam nennen.
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Die Weisheit ist von solcher Macht,
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Daß sie die Seelen weiß zu binden,
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Und solche Triebe anzuzünden,
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Die man aus Unverstand vorhero nicht geacht.
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Ein Volk, so wild es sonst gewesen,
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Läßt, wenn die Weisheit herrscht, die schönsten Früchte lesen.

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Aus jenem Pferde stieg ein Heer,
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Das Trojens Bürger überwande,
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Ein Musensitz giebt noch weit mehr
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Beherzte Streiter her; sie dienen jedem Lande.
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Sie kämpfen mit der Barbarey,
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Mit Aberglauben und Gebrechen;
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Die Federn, so die Feinde schwächen,
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Die melden auch zugleich, wie groß ihr Vortheil sey.
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So siegt Minerva durch die Waffen,
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Und kan auch durch den Kiel sich selbst den Ruhm verschaffen.

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Das herrlichste Paladium
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Sind in der That Academien.
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So lange man auf ihren Ruhm
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Flor und Verdienste acht, sieht man die Länder blühen;
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So lange steht und lebt ein Staat,
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Daß seine Bürger bis zun Axen
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Des Firmaments am Glücke wachsen.
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Seht: was die Republick durch sie zu hoffen hat!
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Des Crösus Reichthum kan auf Erden

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So sehr die Zeit der alten Welt
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Auf ihre Pyramiden pochte,
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Die sie zum Wunder aufgestellt;
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So war sie doch zu schwach, daß sie sie schützen mochte.
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Sie sind verheert, sie sind zu Staub,
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Ihr prächtig Ansehn ist vergangen;
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Doch was GEORG jetzt angefangen,
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Trotzt Moder, Schwerdt und Gluth und der Tyrannen Raub.
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Denn jene füllten nur die Augen;
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Aus diesem aber kan der Geist der Nahrung saugen.

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Dies heilge Haus der Wissenschaft,
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Wohin der Pöbel nicht gelanget,
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Schenkt denen seine edle Kraft,
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Die sich befleißigen, daß einst ihr Lorber pranget.
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Hier sieht, hier schaut, hier hohlt man ihn;
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Hier finden nach vergoßnem Schweiße
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Die Kämpfer ihre Ehren-Preiße;
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Allhier belohnet man der Weisheit ihr Bemühn.
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Hier ist der Musterplatz der Sitten;
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Hier wird aufs eifrigste um Kranz und Ruhm gestritten.

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Allhier bereit man Männer zu,
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Die vor der Kirche Wahrheit kämpfen,
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Und vor ihr Wachsthum, Ehr und Ruh
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In stetem Eifer sind, und ihre Feinde dämpfen.
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Hier rüst man solche Geister aus,
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Die Ländern, Völkern und den Staaten
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Mit Weisheit und mit Klugheit rathen,
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Und auf ihr bestes sehn; ja die der Themis Haus
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Und Kron und Scepter unterstützen,
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Und auch der Policey durch ihr Bemühen nützen.

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Hier treten solche Helden auf,
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Die sich dem Tod entgegen stellen;
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Ja, derer ganzer Lebens-Lauf
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Die größte Großmuth zeigt bey allen Unglücks-Wellen.
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Hier werden Lichter angezündt
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Den Nebel völlig zu verjagen,
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Mit welchem sich die Thoren plagen,
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Auf daß die Weisheit glänzt, und stets Verehrer findt.
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Seht, mit so schön und klugen Waffen
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Will dieses

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Ihr Musen singt und ruft mit mir;
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GeORG und CAROLINE lebe!
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Daß ihrer Krone Macht und Zier
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Euch Wachsthum, Sicherheit, Schmuck, Kraft und Ehre gebe.
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Es lebe dieser Musen-Hayn!
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Und seine Priester die hier lehren,
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Und täglich seinen Glanz vermehren.
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Es leben alle die, so feine Glieder seyn!
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So lange muß sein Flor bestehen,
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Bis einst durch Knall und Gluth dieß Ganze wird vergehen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Sidonia Hedwig Zäunemann
(17111740)

* 15.01.1711 in Erfurt, † 11.12.1740 in Plaue

weiblich

deutsche Dichterin

(Aus: Wikidata.org)

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