Auf des Wohlehrwürdigen und Wohlgelahrten Herrn Johann Sigismund Schlottweins Priesterliche Einsegnung zum H. Predig-Amte zu Marpach

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Sidonia Hedwig Zäunemann: Auf des Wohlehrwürdigen und Wohlgelahrten Herrn Johann Sigismund Schlottweins Priesterliche Einsegnung zum H. Predig-Amte zu Marpach (1727)

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Geht man ins Alterthum und vorge Zeit zurück,
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Und schickt, obwohl im Geist nur einen kurzen Blick
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Noch Antiochien: wo dessen weiser König
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Ein grosses Gestmahl hielt, so hat man wohl nicht wenig
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Gesandten da gesehn. Hier fielen Fragen für
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Was wohl vor eine Stadt und Republic an Zier,
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An Sitten und Gebrauch den andern höher käme,
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Und dieserhalb das Recht des Vorzugs jener nähme?
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Rom lobt den Gottesdienst, Carthago Kunst und Fleiß,
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Und was dergleichen mehr, wie solches jeder weiß,

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Hebt man die Augen auf, und siehet in die Schriften
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Der Weisen, welche sich hierdurch ein Denkmaal stiften,
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So wird man ebenfals aus diesen klärlich sehn,
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Wie weit sie auch hierbey in Wort und Fragen gehn,
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Man merkt, man sieht und ließt, was sie vor Meinung hegen,
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Und welche Wissenschaft sie hier mit Ruhm belegen.
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Der zieht nach seinen Sinn das Schwerd der Helden vor,
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Und glaubt, man schwinge sich dadurch mit Macht empor,
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Ein andrer aber schätzt Hygäens Dienst vor besser,
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Und meint, der Nutzen stieg, so, wie das Ansehn grösser.

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Geht man denn weiter fort, so wird man offenbar
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Noch andre Meinungen, mit dem Beweiß gewahr.
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Man fraget auch zugleich: was denen Erden-Gästen
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Am Vortheilhaftigsten, an rühmlichsten und besten
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Allhier zu tragen sey? Ob bey dem Richter-Hut
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Mehr Ehre, als beym Stab des Kirchen-Bischofs ruht?
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Der eine schliesset so, und will den Satz beweisen,
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Man müsse sonderlich das Amt der Richter preisen.
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Ein andrer aber fällt zwar dieser Meinung bey;
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Doch glaubt er, daß der Stuhl des Moses schöner sey.
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Patin! wenn man dich jetzt hierüber solte fragen,
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Was würdest du denn wohl vor einen Ausspruch sagen?
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Ich weiß die Antwort schon. Man hat bereits verspührt,
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Wie wenig dich der Schmuck von Aarons Leib-Rock rührt;
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Indem du Gott gedankt, daß du in Priester-Orden,
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Von ihm zu keinen Glied bist eingesetzet worden.

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Allein, nimt man das Buch der Gottheit in die Hand.
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Und machet sich den Rath der höchsten Macht bekant;
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So wird man bald gewahr, wie sehr es Gott begehre,
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Daß man das Priester-Amt von Herzens-Grund verehre.
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Der, so der Heyden Hirt und ihr Apostel hieß,
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Stimmt ein, daher er sich also vernehmen ließ:
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Wer hier ein Bischofs-Amt erwehlt, begehrt und liebet,
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Der sucht was köstliches, und was ihm Freude giebet.
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Fürwahr des Höchsten Haus, und dessen Heiligthum,
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Bringt dem, der es bedient nicht wenig Ehr und Ruhm.
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Ein Wort an Gottes Statt zu der Gemeine sagen,
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Und Licht und Recht vor Gott auf Stirn und Brust zu tragen,
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Ist wohl kein schlechter Pracht. Es sieht warhaftig schön,
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In Aarons heilgen Schmuck ins Heilge einzugehn.
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Wo hat wohl Assaphs-Chor so angenehm gesungen;
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Als dort an Aarons-Rock die güldnen Schellen klungen?
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Den Weyhrauch des Gebeths auf dem Altar zu streun;
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Ein Diener bey dem Tisch des heilgen Mahls zu seyn,
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Ist zu betrachten werth. Ein Wächter Zions heisen,
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Dieß ist ein solcher Ruhm, der nicht genug zu preisen.

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So viele Schönheit nun das Amt der Priester zeigt,
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So hoch sein Glanz und Ruhm und seine Würde steigt;
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So viel Beschwerlichkeit ist auch damit verbunden;
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So viel Gefahr und Müh wird auch in ihn gefunden.

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Der Dichter Freyheit spricht; der Atlas träg die Welt.
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Gewiß, wenn man das Amt der Lehrer vor sich stellt,
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Und untersucht es wohl, so wird man bald erkennen,
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Der Atlas sey ein Bild von diesem Stand zu nennen.
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Verhält des Lehrers Mund von Gottes heilgem Rath,
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Und Seeligkeit nur was, sucht er die Missethat
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So klein sie auch nur scheint, nicht immer zu verwehren;
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Läßt er nicht Straf und Trost zur rechten Stunde hören;
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So forderts Gott von ihm! die Sünde der Gemein'
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Die fällt und liegt auf ihn, er muß der Träger seyn.
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So viele Herrlichkeit nun dieses Amt besitzet;
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So wohl es Gott gefällt, der Zion unterstützet;
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So viel Gefährlichkeit, Kampf, Sorge, Fleiß und Last,
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Wie schon vorher gesagt, dasselbe in sich faßt;
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So viel Vernunft und Witz, Kunst, Weisheit, Stärk und Gaben,
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Licht, Einsicht, Frömmigkeit muß auch ein Priester haben;
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Besitzt er dieses nicht, wie ist er denn zur Zeit,
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Da jedes nöthig scheint/ zu seiner Pflicht bereit?

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So löblich es nun ist im Priester-Rock zu stehen;
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So nöthig ist es auch erst in sein Herz zu gehen,
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Das man darinnen forscht: Ob man auch wohl geschickt
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Zum Priester-Amte sey? Ob uns die Andacht schmückt?
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Ob Fleiß, Gebeth, Verstand und Klugheit in uns wohne,
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Damit man würdiglich Gott und auch seinem Sohne
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In solchem dienen kan? Empfindet dann die Brust,
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Der Herr, der Gaben giebt, der habe zu uns Lust,
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Sein Beystand, seine Kraft, die würde uns im Bethen,
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Im Lehren, Predigen, aufs gnädigste vertreten;
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Kommt denn ein heilger Ruf zum Predigt-Amt darzu,
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Denn ist es Zeit, daß man nach Pauli Worten thu.
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Man kan den Hirten-Stab in seine Hände fassen,
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Und sich mit frohen Geist zum Priester weyhen lassen.

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Betrachten wir was jetzt an diesem Tag geschieht,
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So sehn wir,
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Was Paulus dort gelehrt. Er hat das Amt begehret,
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Gott hat ihm solches auch durch seinen Geist bescheeret.
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Dieß sehn wir nicht allein, wir sind auch überführt,
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Er habe Jesus Herz durch sein Gebeth gerührt,
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Daß er ihn seine Kraft und Seegen auf der Erde,
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Zu seinem Priester-Amt gar liebreich schenken werde.
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Sein Umgang, seine Zucht, sein Wort und seine Lehr,
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Die zeugten, daß sein Herz nur Gott ergeben wär.
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Sein Fürbild führte uns, so wie sein Wort zur Tugend,
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Es war das Regelmaß und Richtschnur unsrer Jugend.

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Der Herr, der deinen Fleiß an uns gesegnet hat;
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Der Höchste, der dir rief: Daß du an seiner Statt
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Das Wort vrkündgen solst, das Gott am Creutz vollendet;
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Der Weinbergs-Herr, der dich in seinen Weinberg sendet;
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Der Erz-Hirt, welcher dich nun in den Schafstall weißt;
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Der gebe, daß du treu in seinem Weinberg seyst,
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Er seegne dein Bemühn, und lasse dich mit Freuden,
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Zu Zions Wohlergehn, die Heerde Christi weyden.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Sidonia Hedwig Zäunemann
(17111740)

* 15.01.1711 in Erfurt, † 11.12.1740 in Plaue

weiblich

deutsche Dichterin

(Aus: Wikidata.org)

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