Ode auf die zum Dienst Sr. Römischen Kayserlichen Majestät CARL des VI. am Rhein stehende sämtliche Herren Hussaren

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Sidonia Hedwig Zäunemann: Ode auf die zum Dienst Sr. Römischen Kayserlichen Majestät CARL des VI. am Rhein stehende sämtliche Herren Hussaren (1727)

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Wenn Du mit deinem Feind gekämpfet und gekrieget,
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Und scharf gefochten hast. Dein grosser Helden Geist,
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Der sich in
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Der hat dich nicht allein zur Sternen-Burg erhoben;
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Auch
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Wormit
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Die würken, daß du schon,
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(doch rechne mir es nicht zur Künheit noch zur Sünde,
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Und mein zwar ungeschickt: doch warheitvolles Blat,
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Das
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Dir widme, und zugleich die Zuschrift an
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Die Ehrfurcht ist hierbey der Hauptzweck meiner Sache.
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Ich bitte demuthsvoll, ob gleich die Kunst gebricht,
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verschmäh mein Schreiben nicht.

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Ihr Dichter! wie so träg und kalt,
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Den Helden jetzt ein Lied zu singen?
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Kan denn ihr Adel und Gewalt
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Den Kiel zu keinen Reimen bringen?
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Soll Trau-Ring, Wiege, Leichenstein
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Nur bloß der Lieder würdig seyn?
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Fürwahr des Grossen CARLS Hussaren,
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Mit ihrer tapfern Tapferkeit,
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Verstatten nicht bey dieser Zeit
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Mein Dichten länger zu verspahren.

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Kan wohl der Themis Richter-Schwerd
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Den Purpur nur allein beschützen?
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Muß nicht Bellonens Opfer-Heerd
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Zugleich den Scepter unterstützen?
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Man fällt nicht allzeit Schlüssen bey;
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Stahl, Eisen, Pulver, Schwerd und Bley,
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Carthaunen, Mörser und Soldaten,
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Die würken, daß die Majestät,
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Auf ihrem Throne feste steht,
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Und kämpfen vor den Flor der Staaten.

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Das schöne Lager an dem Rhein
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Kan meinen Worten Beyfall schaffen.
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Hier schauet man, was Streiter seyn;
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Hier findt man Pulver, Schwerd und Waffen.
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CaRL, der Germanien regiert,
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Hat hier sein Lager aufgeführt,
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Und zeigt den Schauplatz seiner Helden.
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Hat es durch Klugheit so gefügt,
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Daß Frankreichs Schwerdt sich nicht darf melden.

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Welch Auge schauet sich wohl satt,
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Wofern es CARLS Hussaren siehet?
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Es wird nicht von Betrachtung matt,
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Warum? weil hier die Großmuth blühet.
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Des Sechsten CARLS Hussaren sind
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Klug, tapfer, eifrig und geschwind
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Das Volk der Liljen anzufallen:
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Sie lassen nicht mit Kämpfen nach,
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Bis daß dieselben allgemach
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Gedämpft, besiegt, zurücke prallen.

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Die Stärke und die Tapferkeit?
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Ficht allzeit gern mit ihres gleichen;
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So findet man Gelegenheit,
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Die Ehren-Palmen zu erreichen.
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Von jedem Strauche bricht sie nicht
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Den Lorber, draus sie Kränze flicht,
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Ihr mag nicht jedes Reiß belieben;
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Deßhalben wolt
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Mit denen, die am Stand Euch gleich,
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Im Kämpfen und im Streiten üben.

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Verspahrt Ihr nicht zum Aderlassen,
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Ihr wolt es mit gesetztem Muth
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Am Rhein-Strom lieber fliessen lassen.
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Ihr seyd mit Großmuth angefüllt;
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Aus Eurem tapfern Herzen quillt
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Der Völker Ludwigs ihr Verderben.
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Ihr fallt sie an, und Euer Stahl,
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Und Roß, kan sich gar oftermahl
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Mit ihrem Lebens-Purpur färben.

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Was acht ihr Balsam und Jeßmin,
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Da Euch das Pulver mehr vergnüget!
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Den Sebel aus der Scheide ziehn,
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Das ist, was Eure Brust besieget!
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Wenns knallt, und um die Ohren saußt,
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Das Roß von Hitze schnaubt und braußt,
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Da sieht man, was Euch Freude bringet.
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Mit Klugheit, Eifer, Tapferkeit,
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Begebt Ihr Helden Euch in Streit,
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Wodurch Ihr Ludwigs Volk bezwinget.

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Die Sonne kan nicht stille stehn,
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Es muß die See sich stets bewegen.
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Das Uhrwerk pfleget fortzugehn,
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Und sucht sich immerdar zu regen.
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Wenn man auf Euch,
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So seyd Ihr eben so bemüht,
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Und trachtet jederzeit zu kämpfen.
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Ihr brecht durch Arbeit und Gefahr,
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Und stellet öfters Proben dar,
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Daß ihr die Gegner könnet dämpfen.

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Zwar manchmahl macht der Feind sich groß,
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Und stark genug; allein weswegen?
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Nur, daß Ihr auf der Erden Schooß
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Noch mehr der Seinen könt erlegen.
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Gewiß, Ihr bringt den Feind so weit,
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Daß er vor Sieg um Gnade schreyt,
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Und sich vor euren Hieben schmieget.
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Gnug, eure Sebel sind beglückt,
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Mit Haar und Scheitel ausgeschmückt,
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Wenn Roß und Mann zu Boden lieget.

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Gefangne, Beute, Wunden, Blut,
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Bespritzte Sebel, Roß und Leichen,
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Die sind von eurem Helden-Muth,
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Und Eures Eifers ächte Zeugen.
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Des Gegners Angst und Todtes-Schweiß,
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Ist Euer größter Ruhm und Preiß;
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Das Glücke sucht Euch liebzukosen;
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Denn wenn Ihr zieht, fällts Euch nicht schwehr,
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Daß Ihr die Beute bringt, was mehr?
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Auch blutge Köpfe der Franzosen.

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Wie öfters würde nicht die Treu
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Der tapfern Deutschen unterliegen,
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Wofern Ihr nicht durch Stahl und Bley,
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Und Eure Klugheit köntet siegen.
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Ihr treibt die Marodeurs zurück,
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Ihr sorget vor des Landmanns Glück,
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Und rettet ihn aus Noth und Eisen.
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So mancher Mund, so mancher Mann,
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Den Ihr befreyt, sinnt, wie er kan,
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Sich herzlich dankbar zu erweisen.

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Halt frecher Kiel! halt blöder Sinn!
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Was wilst du doch von Helden dichten?
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Die Kraft gebricht, wo denkst du hin?
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Ein solches Denkmaal aufzurichten.
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Wohlan! so soll hier zum Beschluß,
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Weil ich Euch schweigend ehren muß,
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Die Nachwelt meinen Wunsch erfahren.
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Ein jeder Mund von Deutscher Treu,
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Der sage ohne Heucheley:
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Es leben Kayser CARLS Hussaren!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Sidonia Hedwig Zäunemann
(17111740)

* 15.01.1711 in Erfurt, † 11.12.1740 in Plaue

weiblich

deutsche Dichterin

(Aus: Wikidata.org)

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