Heilige Lebens-Regeln des Apostels Pauli an die Römer am 12. Capitel, vom 7den bis 21sten Vers

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Sidonia Hedwig Zäunemann: Heilige Lebens-Regeln des Apostels Pauli an die Römer am 12. Capitel, vom 7den bis 21sten Vers (1727)

1
Mein Christ, hat dir das höchste Gut
2
Ein weises Herz geschenkt, und dich mit Geist erfüllet;
3
Wenn seine Gnade auf dir ruht,
4
Und dein geübter Mund voll süsser Reden quillet:
5
So siehe zu, daß auch dem Glaubens-Licht
6
Kein Widerspruch durch deinen Mund geschicht.
7
Das vorgetragne Wort muß stets dem Glauben gleichen,
8
Sonst kan es nicht den Zweck erreichen.

9
Hat dich des Höchsten milde Hand
10
In den Beruf gesetzt, und dir ein Amt gegeben,
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So trachte auch in deinem Stand
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Treu, fleißig und gerecht zu handeln und zu leben.
13
Ruf Jesum an, damit er dich vertrit,
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Und deine Hand, und deinen Tritt und Schritt,
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In allen, was du thust, mit seiner Kraft begleitet,
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Und seinen Seegen zu dir leitet.

17
Betritst du Kanzel und Altar,
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So pflege deines Amts, und warte deiner Lehre.
19
Nimm deiner Pflichten treulich wahr,
20
Bemüh dich, daß man Gott aufs würdigste verehre.
21
Ermahnest du, so sey getrost dabey,
22
Verhehle nichts, red ernsthaft, ohne Scheu,
23
Ermüde niemahls nicht, damit auf dieser Erde
24
Daß Häuflein Christi grösser werde.

25
Ubt deine Hand Barmherzigkeit,
26
So laß es allemahl aus Redlichkeit geschehen;
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Setz allen Stolz und Ruhm beyseit,
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Und laß es nicht so leicht vor alle Augen sehen.
29
Ein prahlend Herz gefällt dem Höchsten nicht.
30
Ist aber so die Gabe eingericht,
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Daß man dem Nächsten dient, und Gottes Willen liebet,
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So wird sie löblich ausgeübet.

33
Trägt deine Hand den Richter-Stab,
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So suche deinen Geist mit Klugheit auszuschmücken;
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Gieb einen weisen Führer ab;
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Such nach der Väter Art die Deinen zu beglücken.
37
Sey wie ein Hirt, der stets mit Vorbedacht,
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Und allen Fleiß vor seine Heerde wacht.
39
Damit durch deine Schuld kein Unfall sich erhebe,
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Und jeder froh und glücklich lebe.

41
Was deine Hand den Armen reicht,
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Daß gieb nicht mit Verdruß noch mit gezwungnen Mienen;
43
Dein Herze werd von selbst erweicht;
44
Du must aus freyen Willn dem schwachen Nächsten dienen.
45
Der thut nicht wohl, der bloß die Freunde liebt,
46
Und diesen nur die reichsten Gaben giebt.
47
O nein! gieb dein Geschenk dem Lazaro im Schmerzen
48
Mit Liebe, Lust und milden Herzen.

49
Such deinem Nächsten niemahls nicht
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Mit Schein und Heucheley und Falschheit zu begegnen.

51
Die Liebe sey so eingericht,
52
Den Nächsten stets mit Treu und Redlichkeit zu seegnen.
53
Der Falschheit sey gleich wie den Löwen feind,
54
Betrüge nie, den Feind noch deinen Freund.
55
Sey zwar nicht dum; sey klug; doch lieb ein redlich Wesen,
56
Wie sich Nathanael erlesen.

57
Flieh, meide diese arge Welt,
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Sie ist wie Delila, sie legt dir Netz und Stricke.
59
Was deinem Gott zu wieder fällt,
60
Das hasse mit Begier und alle Augenblicke.
61
Was mit der Lieb, mit Treu und Redlichkeit,
62
Mit Witz und Kunst, und mit der Tugend streit,
63
Davon entziehe dich, das meide, flieh und hasse,
64
Damit dich nicht dein Gott verlasse.

65
Bestrebe dich vielmehr dahin,
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Wie du die Heiligkeit der Seelen mögst erlangen,
67
Und wie dein Geist, dein Leib und Sinn
68
Nach deines Jesu Wort am Guten möge hangen.
69
Bemühe dich, das, was dein Heyland liebt,
70
Und was er selbst im Leben ausgeübt,
71
Zu wünschen und zu sehn, und alle gute Gaben
72
Zu deiner Seelen Schmuck zu haben.

73
Die brüderliche Liebes-Glut
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Soll allzeit herzlich seyn, und aus dem Glauben gehen.
75
Dein Herz, dein Mund, dein Hab und Gut
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Muß deinem Neben-Christ in Noth zu Dienste stehen.
77
Der Nächste muß wie du geliebet seyn;
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Sonst ist es nur mit dir ein Heuchel-Schein.
79
Rein, herzlich, Glaubens-voll must du die Brüder lieben,
80
Wie dir dein Heyland vorgeschrieben.

81
Die Höflichkeit ist auch ein Stück,
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Das unsern Lebens-Lauf und unsern Wandel zieret;
83
Ein hold und angenehmer Blick,
84
Ist nöthig, daß man ihn stets in den Augen führet.
85
Mit Höflichkeit komm deinem Neben-Christ,
86
Wenn er gleich nicht wie du in Ansehn ist,
87
Zu jeder Zeit zuvor. So wirst du Gott und allen
88
In dieser Tugend wohlgefallen.

89
Der Herr will keinen trägen Geist,
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Der müd und schläfrig ist, in seinem Weinberg leiden.
91
Dein Amt erfordert allermeist:
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Sey willig, fleißig, stark, und thu dein Werk mit Freuden.
93
Im Christenthum darfst du nicht träge seyn,
94
Ein muntrer Trieb zum Guten nehm dich ein.
95
In Arbeit sey nicht faul; so wird dein Glück sich mehren,
96
Und Gott wird Seegen zu dir kehren.

97
Dein Geist darf nicht mit Laulichkeit,
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Noch mit dem Mund allein, vor Gott den Vater treten,
99
Mit Inbrunst und Zufriedenheit,
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Und heiser Andachts-Glut must du das Abba bethen:
101
Der Höchste sieht kein schlechtes Opfer an,
102
Ein träg Gebeth ihm nicht gefallen kan.
103
Mit einem solchen Geist, gleichwie die Seraphinen,
104
Must du dem theuren Heyland dienen.

105
Mein Christ! schick dich auch in die Zeit,
106
Das ist, bemühe dich sie löblich anzuwenden.
107
Flieh sündliche Gelegenheit,
108
Und suche keine Stund mit Vorsatz zu verschwenden.
109
Die Zeit ist kurz, sie fliegt wie Wind und Spreu,
110
Ja wie ein Rauch und Nebel-Dunst vorbey,
111
Und du must doch von ihr dem Höchsten Rechnung geben;
112
Drum wend sie auf ein heilig Leben.

113
Verzage nicht, wenn Angst und Noth
114
Dir der gerechte Gott nach seinem Rathe schicket.
115
Steh! hoffe nur getrost auf Gott,
116
Und glaube, daß er dich nicht unterm Joch erdrücket.
117
Ermuntre dich, und hoffe frisch auf ihn,
118
So wird er dich auch aus dem Elend ziehn.
119
Die Hoffnung auf den Herrn und Herrscher dieser Erden
120
Läßt Fromme nie zu Schanden werden.

121
Ein Christ kan ohne Kreuz nicht seyn,
122
Dein Vater züchtget dich zur Wohlfahrt deiner Seelen;
123
Drum sage nicht in deiner Pein,
124
Der Höchste drückt mich hart, er suchet mich zu quälen,
125
In Kreuz und Schmerz und Trübsal halte still;
126
Sprich: es gescheh des Herrn gerechter Will.
127
So wird dir die Gedult der Herr mit Himmels-Kronen,
128
Nach ausgehaltnen Kampf belohnen.

129
Oft stellt sich zwar der Heyland an,
130
Als wen sein Ohr mit Fleiß nicht unser Bethen hörte;
131
Drum machs wie jenes Weib gethan,
132
Das sich an Christi Wort u. Weigern gar nicht kehrte.
133
Auf! kämpfe so, gleich wie dort Jacob rang,
134
Der durch Gebeth und Weinen Gott bezwang.
135
Halt stets mit Bethen an; so wird dich Gott vom Bösen
136
Nach seiner Gütigkeit erlösen.

137
Der armen Glaubens-Brüder Noth,
138
Betrübniß und Gefahr laß dir zu Herzen gehen.
139
Wenn ihnen etwas wiedrigs droht,
140
So suche wo du kanst! denselben beyzustehen.
141
Trag sie dem Herrn in deiner Andacht vor;
142
Heb deine Hand vor sie zu Gott empor;
143
Hilf ihrem Mangel aus. Auf ihren Kummer Wegen
144
Kanst du sie wohl am besten pflegen.

145
Dein Haus laß eine Freystadt seyn,
146
Wohin ein Lazarus in seiner Armuth fliehet;
147
Stellt sich Naemi bey dir ein,
148
So sey vor ihren Schutz aus Mildigkeit bemühet.
149
Verschließ dein Haus nicht vor den armen Gast;
150
Erleichtre ihn dadurch die Armuths-Last.
151
Erbarm dich seiner Noth. So wird Gott nach dem Leben
152
Dir dort sein Haus zur Wohnung geben.

153
Die Sanftmuth laß in deiner Brust
154
Bey andern Tugenden den ersten Platz mit finden,
155
Wenn du Verfolgung sehen must;
156
So laß die Schmach in dir die Rache nicht entzünden.
157
Auf! seegne den, der dich verfolgt und schmäht,
158
Bestrebe dich, daß sich dein Geist nicht blöht.
159
Der Eifer schadet mehr: Vergeben ist viel besser;
160
So wird dein Lohn im Himmel grösser.

161
Der Teufel sey allein dein Feind,
162
Den hasse immerhin, verfluche ihn von Herzen.
163
Doch den, der dir zu schaden meint,
164
Der dich verfolgt und schimpft und bringt dir Angst und Schmerzen;
165
Den fluche nie, den seegne und vergieb,
166
So bist du Gott und seinem Sohne lieb.
167
So hast du Jesu Christ getreu und fromm gedienet,
168
Davor dir dort dein Lorber grünet.

169
Beneide niemands Ehr und Glück;
170
Freu dich in deiner Brust, wenn sich dein Nächster freuet,
171
Wenn ihm Gott einen Sonnen-Blick,
172
Geld, Ansehn und Verstand, Witz, Schönheit, Gunst verleihet.
173
Freu dich mit ihm, wenn ihm sein Werk gelingt,
174
Wärs auch dein Feind, der dich in Trübsaal bringt.
175
Weißt du zu seinem Glück auch etwas beyzutragen,
176
So must du dich deß nicht entschlagen.

177
Sey gleichfals traurig lieber Christ!
178
Wenn sich dein Nächster klagt und wenns ihm übel gehet;
179
Wenn er in Noth und Trübsaal ist,
180
Wenn ihm ein hartes Kreuz vor seinen Augen stehet.
181
Beklage ihn, beweine seinen Schmerz,
182
Doch tröste auch, so gut du kanst, sein Herz.
183
Erleuchtre seine Last durch Klage, Trost und Rathen,
184
Und kanst du auch, so thus durch Thaten.

185
Den Geist der Eintracht jagt nicht fort,
186
Vertragt euch im Beruf und auf den Amtes-Wegen.
187
Gedancken Mienen, Red und Wort
188
Begleite Einigkeit; so folget Glück und Seegen.
189
Die Jugend darf die Alten nicht verschmähn,
190
Dieweil sie mehr erfahren, und verstehn.
191
Der noch nicht reife Witz der lasse sich belehren,
192
So wird sich Glück und Eintracht mehren.

193
Den Hochmuth lasse nie in dir
194
Zur Wurzel, Stärk und Kraft und eingen Wachsthum kommen.
195
Erstick im Anfang die Begier,
196
Kein Ehrgeitzvolles Werck werd von dir unternommen.
197
Was deinen Witz und Kräfte überwiegt
198
Das unterlaß, und sey damit vergnügt,
199
Was dir dein treuer Gott in diesen eitlen Leben
200
An Ehre, Glück und Witz gegeben.

201
Mein lieber flieh den falschen Wahn,
202
Als ob du klug genug und ohne Fehler wärest.
203
Sieh keinen Menschen höhnisch an;
204
Gedenke daß du auch des Nächsten Gaben ehrest.
205
Verachte ihn und seine Rede nicht.
206
Ein andrer sieht, wo dir noch was gebricht:
207
Drum nimm die Meinung an, und handle stets bescheiden
208
So ist dein Umgang wohl zu leiden.

209
Wirst du beleidget und betrübt,
210
Verfolgt, geschmäht, verhöhnt, so machs wie David dorten,
211
Der keine Rache ausgeübt,
212
Er schalt den Simei nicht mit dergleichen Worten.
213
Vergieb, vergilt es nicht mit gleichem Geist,
214
Wenn sich dir schon darzu ein Mittel weißt.
215
Vergieb, wie dir der Herr die Sünde soll vergeben,
216
So wirst du Gott gefällig leben.

217
Der Erbarkeit befleißge dich;
218
Laß gegen jedermann ein sittsam Wesen sehen;
219
Sey niemand durch was ärgerlich;
220
Such nicht in Stolz und Pracht und Frechheit herzugehen.
221
Gespräch und Wort, Geberden, Kleidung, Schritt,
222
Bring allezeit ein erbar Wesen mit.
223
Gieb einem jeglichen ein reitzendes Exempel;
224
Dein Herze sey der Tugend Tempel.

225
Gieb niemand nicht zum Zank und Streit,
226
Zur Unruh und Verdruß, zur Feindschaft und zum Klagen,
227
Stof, Anlaß und Gelegenheit:
228
Bemühe dich mit Fleiß dich friedlich zu vertragen.
229
Und wird dir auch was zum Verdruß gethan,
230
So sieh es nicht gleich nach der Strenge an.
231
Und must du vors Gericht; so meide List und Tücke,
232
Und zieh darbey den Haß zurücke.

233
Such keine Rache; gieb sie Gott,
234
Der wird zu seiner Zeit sein Rachschwerd doch wohl zücken,
235
Er ist der Herr, der schlägt und droht,
236
O! seine Hand wird schon den Feind mit Nachdruck drücken.
237
Der Herr läßt nie was Gutes unbelohnt;
238
Er strafet auch, ob er gleich lange schont.
239
Der Höchste ist gerecht, er züchtget hart und strenge
240
Der Aufschub mehrt der Strafen Menge.

241
Speiß deinen Feind in Hungers-Noth;
242
Lab ihn in seinem Durst; bekleide seine Blöse;
243
So liebst du Gott und sein Gebot,
244
Und deine Tugend wächst zu einer schönen Größe.
245
Wenn dieß dein Feind, vor seine Boßheit kriegt;
246
So wird er roth, entkräftet und besiegt,
247
Und muß dann in sich gehn, sich seines Lasters schämen,
248
Und sich zu bessern Sinn bequemen.

249
Fall als ein Held die Laster an!
250
Das Böse suche stets in deiner Brust zu dämpfen.
251
Geh auf der heilgen Tugend-Bahn,
252
Und such das Gute nie mit Bösem zu bekämpfen.
253
Besiege dich und deine Adams-Sinn;
254
Und bist du schwach, so geh zu Jesu hin,
255
Und bitte, daß er dir die Kraft zum Streiten schenke,
256
Und stets dein Herz zum Guten lenke.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Sidonia Hedwig Zäunemann
(17111740)

* 15.01.1711 in Erfurt, † 11.12.1740 in Plaue

weiblich

deutsche Dichterin

(Aus: Wikidata.org)

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