Clotar

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Emanuel Geibel: Clotar (1833)

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Es liegt am Strand der Spree im Preußenland
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Die Stadt Berlin, die jede Zeitung nennt,
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Berühmt durch ihren Fritz und ihren Sand
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Und tausend Dichter, welche niemand kennt;
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Dort lebte noch vor kurzem unbekannt,
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Doch wert, daß ihr ihn kennet, ein Student,
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Und weil mir eben andre Helden fehlen,
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Will ich von meinem Freund Clotar erzählen.

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Er war ein seltner Kauz, halb Mann, halb Kind,
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Ein Mensch, als hätt' ihn der April geboren:
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Bald heldenkühn und rasch zur Tat gesinnt,
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Bald träumerisch in Schwärmerei verloren;
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Trübsinnig heute, wetterlaunisch, blind
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Und morgen jeden Kummer abgeschworen;
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Jetzt wehmutweich, jetzt trotzig, nimmer stet -
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Mit einem Wort: er war ein Stück Poet.

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In der Gesellschaft, wo am blanken Teetisch
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Das Wasser brodelt und der Blaustrumpf glänzt,
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Und wo prosaisch bald und bald poetisch
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Des Geists Rakete durch die Luft sich schwänzt,
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Langweilt' er sich; er liebt' es nicht, den Fetisch
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Mit anzubeten, den man just bekränzt;
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Er schwieg darum, und tat er auch den Mund auf,
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So war's zu gähnen nur von Herzensgrund auf.

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Auch haßt' er Zeremonien und Visiten,
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Manschetten, Binde, Frack, den Hut im Arm,
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Den Mund voll Phrasen und das Herz voll Nieten
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Und fader Püppchen aufgestutzten Schwarm;
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Ja, hätte manche Dame zu gebieten,
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So würde längst ihm in der Hölle warm,
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Damit er qualvoll dort es lernen müsse,
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Wie man die schönberingte Hand ihr küsse.

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Dagegen liebt' er alte Folianten,
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Woraus der Geist vergangner Größe sprach,
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Wenn bleicher schon des Himmels Sterne brannten,
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Saß einsam er noch oft bei ihnen wach.
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Er spürt' in ihrem Schacht den Diamanten
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Der Schönheit und dem Gold der Weisheit nach
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Und hörte drin mit andachtsvollem Lauschen
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Des Lebens tiefverborgne Quellen rauschen.

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Ernsthaft ans Werk, zum Frohsinn aufgeräumt,
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Das war sein Wort, und das war seine Weise.
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Seht hin! Die Zither klingt, der Becher schäumt,
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Er rastet beim Gelag im Freundeskreise;
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Da glänzt die Stirn, die eben noch geträumt,
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Die blasse Wange färbt mit Rot sich leise,
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Die Wimpern zucken rasch, die Augen blitzen,
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Und seine Lippe sprüht von hundert Witzen.

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Und fand er Mädchen sinnig, lieb und schlicht,
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Mit offner Stirn und feingewölbten Brauen,
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So weilt' er gern. Ihr lächelndes Gesicht
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Voll ros'gen Friedens scheucht' ihm jedes Grauen;
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Ihm war's, als säh' er durch des Auges Licht
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Der Seele tiefen Himmel glänzend blauen;
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Im Herzen klang ihm leise Melodie,
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Und Liebe fühlt' er nicht, doch ahnt' er sie.

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Wir werden lieben! - Schöne Dämmerzeit!
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Die Luft ist still, nur schauert's in den Bäumen,
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Errötend dehnt der Himmel sich so weit,
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Die Vögel schlafen noch, die Blumen träumen
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Und duften aus dem Traume, weit und breit
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Zieht leichter Nebel an den Bergessäumen;
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Doch alles kündet schon, daß strahlenvoll
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Der Sonne Gruß die Welt entzünden soll. -

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Es war April. Der Schnee im Tal zerschmolz,
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Die Ströme tanzten siegreich durch die Flur,
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Die ersten Schwäne wiegten flügelstolz
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Den Leib im tiefen sonnigen Azur,
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Von harz'gen Knospen schwoll das dürre Holz,
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Durch dessen Kronen lau der Westhauch fuhr,
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Und schüchtern aus dem lockern Boden trat,
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Vom Licht geweckt, die erste grüne Saat.

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O kennt ihr jene Sehnsucht, die so mild
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Zu dieser Zeit die Menschenbrust durchzieht,
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Die sanft mit jedem Frühlingshauche schwillt,
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Mit jedem Veilchen voll und voller blüht,
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Die, o so süß und doch so ungestillt,
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Kaum weiß, wonach sie seufzt, wofür sie glüht,
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Und endlich, wenn der Abendstern erscheint,
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Der Hoffnung und Erinnrung Tränen weint?

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Dieselbe Sehnsucht ist's, die in der Nacht
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Die Nachtigall der Rose schmelzend klagt,
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Dieselbe, die, vom süßen Traum erwacht,
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Uns seufzen läßt, daß es schon wieder tagt,
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Dieselbe, die im Mädchenherzen sacht
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Sich regt und dennoch sich zu regen zagt,
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Wenn sechzehnjährig es zum erstenmal
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Entgegenknospt der Liebe jungem Strahl. -

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Es war April. Am Fenster stand Clotar
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Und sah hinaus zum weiten Himmelsbogen,
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Wo aus dem Blau die Sonne licht und klar
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Herniederschien, und wo die Schwalben zogen,
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Und auch in seiner Brust fing wunderbar
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Der Wellenschlag der Sehnsucht an zu wogen,
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Ihm war's, als rief's ihn aus dem dumpfen Haus
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Mit tausend Stimmen in die Welt hinaus.

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Und plötzlich fuhr er auf, wie aus dem Traum
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Ein Kranker fährt, wenn er sich fühlt genesen -
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Vom Auge reibt er sich des Schlummers Flaum
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Und nicht begreift er, was mit ihm gewesen;
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Was hinten liegt, deucht ihm ein Leben kaum,
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Der Zukunft farb'ge Blätter will er lesen,
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Er ruft: »Hinaus, um neue Kraft zu saugen!
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Das frische Grün ist gut für trübe Augen.«

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Und von der Wand nahm er den Wanderstab,
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Den Ariost und seine treue Laute;
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Dann ging's die Friedrichsstraße rasch hinab,
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Die schattenlos einförmig langgebaute;
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Ihn kümmert's wenig, daß auf ihn herab
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Aus manchem Fenster man verwundert schaute;
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Zum Hall'schen Tor schritt er hinaus in Ruh'
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Und wandert' ohne Umschaun rüstig zu.

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Doch fürcht' ich wahrlich, mancher wird mich schelten,
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Daß meinen Helden ich so ungerührt
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Von dannen schicke, und ich laß es gelten,
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Berlin hat vieles, dem ein Lob gebührt.
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Schön ist's unstreitig abends an den Zelten,
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Wenn man sein Liebchen dort spazieren führt;
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Schön ist's im fischberühmten Stralau, Dank, o
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Neptunus, dir, und schön ist's auch in Pankow.

121
Schön ist der Staub der wimmelnden Chausseen,
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Schön ist der Fähndrichs feingeschnürtes Korps,
123
Schön sind die nachgeäfften Propyläen
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Mit Treppen drauf, das Brandenburger Tor,
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Schön des Balletts hochaufgeschürzte Feen
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Und schön des Kolosseums Damenflor,
127
Ja, schön sind Menschen, Wasser, Luft und Erde,
128
Vor allem die Charlottenburger Pferde - -

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Emanuel Geibel
(18151884)

* 17.10.1815 in Lübeck, † 06.04.1884 in Lübeck

männlich, geb. Geibel

deutscher Lyriker

(Aus: Wikidata.org)

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