34.

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Emanuel Geibel: 34. (1833)

1
Es ist das Glück ein flüchtig Ding
2
Und war's zu allen Tagen;
3
Und jagtest du um der Erde Ring,
4
Du möchtest es nicht erjagen.

5
Leg' dich lieber ins Gras voll Duft
6
Und singe deine Lieder;
7
Plötzlich vielleicht aus blauer Luft
8
Fällt es auf dich hernieder.

9
Aber dann pack' es und halt es fest
10
Und plaudre nicht viel dazwischen;
11
Wenn du zu lang es warten läßt,
12
Möcht' es dir wieder entwischen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Emanuel Geibel
(18151884)

* 17.10.1815 in Lübeck, † 06.04.1884 in Lübeck

männlich, geb. Geibel

deutscher Lyriker

(Aus: Wikidata.org)

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