24. An die Gräfin Pieri in Siena

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August von Platen: 24. An die Gräfin Pieri in Siena (1829)

1
Schönheit fielen und Reiz wenigen Fraun anheim,
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Auch Reichtümer verschenkt selten ein günstig Los;
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Doch viel seltener gibt es
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Ein teilnehmendes, großes Herz,

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Dem Schönheit es und auch Gaben des Glücks gesellt:
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Also seh ich vereint würdigem Gatten dich,
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Rastlos tätigem Dasein
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Prunk nicht, aber Gehalt verleihn.

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Dichtkunst hebt und Musik, wahre Geselligkeit
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Hebt dein Leben empor (wie es der Deutschen ziemt)
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Aus einförmigem Kreislauf,
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Den schlaftrunken Italien träumt.

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Gastfreundschaftlichen Sinns nahmst du den Dichter auf,
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Dankbar bietet er dir liebenden Scheidegruß,
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Weil aufs neue der Frühling
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Ihn zum flüchtigen Wandrer macht.

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Schön ist's, häuslichen Kreis sammeln umher, wiewohl
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Schön nicht minder, sich selbst lebend und frei von Zwang
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Anschaun Städte der Menschen,
20
Stehn auf hohem Verdeck zu Schiff.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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August von Platen-Hallermünde
(17961835)

* 24.10.1796 in Ansbach, † 05.12.1835 in Syrakus

männlich, geb. von Platen-Hallermund

| Cholera

deutscher Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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