11. Allgegenwärtig

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Gerhard Tersteegen: 11. Allgegenwärtig (1733)

1
Du bist ganz überall, ganz hier;
2
Ich bete an und mich verlier,
3
Ich kann so hoch, so tief nicht denken.
4
Was ist, hat in dir sein Bestehn,
5
Doch wird dein Nahsein nicht gesehn,
6
Du mußt dich offenbar'n und schenken.
7
Mein Gott, mein Heil, ach, wann geschicht's?
8
Bist du bei mir, dann fürcht' ich nichts.
9
Halleluja! Halleluja!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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