Wie heimlich kann die Eigenheit in Licht und Gaben prangen!

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Gerhard Tersteegen: Wie heimlich kann die Eigenheit in Licht und Gaben prangen! Titel entspricht 1. Vers(1733)

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Wie heimlich kann die Eigenheit in Licht und Gaben prangen!
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Dann lobt man Gott, solang er's macht so, wie wir's selbst verlangen,
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Man nennet Gottes Wege recht, da man's selbst sehen kann,
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Nur in dem dunkeln Leidenstal, da geht das Tadeln an.
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Doch, Herr, du kannst demütigen, du stößt vom Thron zur Erden
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Und läßt ein dumm' und armes Tier dein Kind und König werden,
7
Der lobt und ehrt als König dich und nennt sich selber Knecht:
8
Dein Tun ist Wahrheit allzumal und deine Wege recht.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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