31.

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Gerhard Tersteegen: 31. (1733)

1
So fürchte dich nun nicht; denn ich bin bei dir. Jes. 43, 5

2
Dies macht es, armer Mensch, daß du in Fürchten schwebest,
3
Weil Gott nicht bei dir ist und du mit Gott nicht lebest;
4
Kommt dieses Wesen nah und wird man ihm gemein,
5
So muß das blödste Herz getrost und stille sein.
6
Dies ist zwar so, mein Gott, doch bin ich oft in Sorgen,
7
Ob du auch bei mir bist, wann du dich mir verborgen;
8
Drum fürcht' ich Armer stets in dunkeln Wegen so.
9
Hilf glauben, daß du nah, so werd' ich still und froh!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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