26.

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Gerhard Tersteegen: 26. (1733)

1
Seel', die du mußt im dunkeln Glauben gehen,
2
Ei, fürchte nicht, wenn Kraft und Trost gebricht,
3
Ich bin mit dir, kannst du es gleich nicht sehen,
4
Ich bin dein Gott, erschrick im Finstern nicht!
5
Ich stärke dich, wo eigne Kräfte fehlen,
6
Ich helfe dir im Leiden, Meiden, Ruhn,
7
Ich halte dich, es soll kein Fall dich quälen;
8
Die rechte Hand des Herren wird es tun.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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