22.

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Gerhard Tersteegen: 22. (1733)

1
Die hohe Bahn, die uns führt himmelan,
2
Der schmale Weg, drauf lauter Kreuz zu sehen,
3
Worauf auch kein Unreiner wandeln kann,
4
Der ist für den, der selbst nicht weiß zu gehen.
5
Der Weg ist rein, doch geht man leicht darein,
6
Sei nicht zu klug, sonst wirst du dich verwirren,
7
Nur wandle fort getrost und schlicht und klein,
8
Das dümmste Kind kann auf

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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