16.

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Gerhard Tersteegen: 16. (1733)

1
Ach, man laufet hin und her, meint, den Schatz also zu finden,
2
Seel', es bleibet deine Pein,
3
Wo du nicht willst stille sein;
4
Brich den eignen Willen nur, laß die Kreatur verschwinden,
5
Kehr dich ein und harre da,
6
So ist Gottes Hilfe nah!
7
Der Vernunft Geschäftigkeit und die Flüchtigkeit der Sinnen,
8
Alle Mannigfaltigkeit
9
Bringe sanft zur Einigkeit,
10
Bleibe so vertraulich still, Gott ist nahe bei dir drinnen,
11
Stillesein und guter Mut
12
Mit Gott große Taten tut!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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